von
Conrad

Sehr geehrte Experten,

ich bin 49 Jahre alt und beziehe seit ca. 10 Jahren eine BU-Rente nach altem Recht. In meinem früheren Hauptberuf bin ich gar nicht mehr leistungsfähig, auf dem allgemeinem Arbeitsmarkt, unter Berücksichtigung meiner gesundheitlichen Einschränkungen, aber noch vollschichtig.
Wahrscheinlich werde ich in absehbarer Zeit ergänzendes ALG-2 beantragen müssen. Da ich schwer vermittelbar bin, wird man bestimmt verlangen, dass ich bei der DRV Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben beantrage. Eine Umschulung wird man in meinem Alter wohl kaum noch bewilligen, wohl aber diverse Grund-Qualifizierungsmaßnahmen, Berwerbungstrainings bis hin zu eventuellen Einarbeitungszuschüssen an die Arbeitgeber. Welche Konsequenzen könnte das dann auf meinen BU-Rentenanspruch haben? Meines Wissens gilt jemand, der erfolgreich umgeschult oder ausgebildet wurde, nicht mehr als berufsunfähig im rentenrechtlichen Sinn. Zählen "Auffrischungskurse", Grund-Qualifizierungsmaßnahmen, Bewerbungstrainings und Einarbeitungszuschüsse bereits dazu? Oder kann ich bedenkenlos LTA-Maßnahmen bei der DRV beantragen, ohne den Wegfall meiner BU-Rente befürchten zu müssen?

Vielen Dank für Ihre Antwort(en)!

MfG

Experten-Antwort

Hallo Conrad,

ohne Kenntnis Ihres Einzelfalles können wir nicht beurteilen, ob und inwieweit überhaupt eventuelle berufliche Reha-Maßnahmen bzw. - Leistungen für Sie aufgrund Ihres bestehenden Anspruches auf Berufsunfähigkeitsrente in Betracht kämen. Bitte lassen Sie sich hierzu persönlich durch Ihren Rentenversicherungsträger beraten.