von
David

Nach 12 Jahren Bundeswehr bin ich nun seit 2008 Beamter und habe aktuell ein interessantes Jobangebot als Tarifbeschäftigter vorliegen. Sollte ich nun in das Angestelltenverhältnis wechseln, wird dann die Dienstzeit bei der Bundeswehr noch nachträglich bei meinen Rentenansprüchen berücksichtigt?
Ich hoffe, ich konnte mein Anliegen verständlich schildern.

von
senf-dazu

Wenn Sie ohne Anspruch auf eine Beamtenversorgung aus dem Dienstverhältnis ausscheiden, wird der Dienstherr nachträglich Rentenbeiträge für diese Zeit zahlen, siehe auch
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2_Rente_Reha/01_Rente/03_vor_der_rente/03_rentenzeiten/03_nachversicherung_node.html

Möglich ist auch, dass Ihre Beamtenversorgung erhalten bleibt und zusätzlich eine Rente für die Zeiten gezahlt wird, die bei der Beamtenversorgung nicht angerechnet werden.

von
´798

Mit letzter Gewissheit sollten Sie aber mit Ihrem bisherigen Dienstherren sprechen und das Thema "Nachversicherung" ansprechen.

von
W*lfgang

Zitiert von: David
Sollte ich nun in das Angestelltenverhältnis wechseln, wird dann die Dienstzeit bei der Bundeswehr noch nachträglich bei meinen Rentenansprüchen berücksichtigt?
David,

sofern keine (weiteren) Aufschubgründe vorliegen: ja.

http://raa.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_184R0

Sie sollten sich aber informieren, welche bisherigen/künftigen Versorgungsansprüche Sie verlieren und wie alternativ die künftige Rente mit den beiden Nachversicherungen und den weiteren Rentenjahren aussieht, wie hoch eine etwaige Zusatzversorgung ausfällt. Und natürlich auch: was ist mit Krankenversicherung ...weiter PKV oder zurück in die GKV und wie das im Renten-/Pensionsalter aussieht.

Gruß
w.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo David,

wie von den Forumsteilnehmern bereits erwähnt, wird eine Nachversicherung durchgeführt. Die zeit zählt also bei der Rentenversicherung mit. Einzelheiten können Sie unter den angegebenen LINK´s nachlesen.