von
Herz1952

Hallo Amüsierter Mitleser,

so dumm fand ich die Frage gar nicht. Seitens von Beate S. (die "Richtige") fand ich sie sogar intelligent. Mir wurde auf meine Frage an einen Arzt sogar geantwortet, dass es keine dummen Fragen gibt, sondern nur dumme Antworten. Und diesmal kam ich mir wirklich dumm vor, denn ich konnte sie nicht auf Anhieb beantworten.

Selbst meine angeborene Faulheit - nämlich googlen - hat mir in diesem Falle nichts genützt. (smile).

Ich hoffe nur, dass ich Beate S. doch noch brauchbare Antworten gegeben habe.

Ich habe auch jetzt eine dumme Erfahrung gemacht, durch ein dummes Gutachten der Bundesanstalt für Straßenwesen. Ich habe nämlich "absolutes Fahrverbot", weil mir mein Defibrillator aufgrund einer Krankheit das Leben gerettet hat. Kein Kardiologe erteilt mir wieder die "Fahrerlaubnis" vor Ablauf der 6-Monatsfrist. Es gibt allerdings 2 Richtlinien, ich könnte mir die raussuchen, die mir am besten gefällt. Toll, aber ohne Gewähr.

Medizinisch sind die Kardiologen der Ansicht, dass all diejenigen nicht Auto fahren dürften, die keinen Defi "eingebaut" haben. So viel noch zu "Gutachtern".

Viel Spaß mit den selbigen. (smile).

von
Amüsierter Mitleser

Zitiert von:

Medizinisch sind die Kardiologen der Ansicht, dass all diejenigen nicht Auto fahren dürften, die keinen Defi "eingebaut" haben. So viel noch zu "Gutachtern".

Irgendwie kommt mir dieser Spruch bekannt vor.
Könnte es sein, dass ich den schon einige Male hier gelesen habe? ;-)

(Und so denken garantiert nicht "die" Kardiologen, sondern "manche" Kardiologen. ;-))

Die Frage von @Beate S. finde ich übrigens nach wie vor albern!

von
Herz1952

AML

zu 1) ich glaube nur 2x, wenn ich nicht irre

zu 2) Kompromiss: "die meisten". Sie gehen nur den Weg des geringsten Widerstandes (smile).

Zu 3) So zu denken deckt sich mit der freien Meinungsäußerung. (smile).

Aber ich kann mir vorstellen, wie es Beate gehen würde, wenn das Arbeitsamt unter Tagschicht was anderes verstünde. Mit einer Dämmerungssehschwäche wäre schon die Fahrt zum Arbeitsplatz problematisch. Andererseits: was interessierts den "Schlechtachter"?

von
Amüsierter Mitleser

Zitiert von:

Aber ich kann mir vorstellen, wie es Beate gehen würde, wenn das Arbeitsamt unter Tagschicht was anderes verstünde.

Mag sein, dass die Fragestellerin etwas eigenartige Vorstellungen von "Tagschicht" hat.
Für die meisten Normalbürger gibt es da aber nicht viel zu deuteln.
[/quote]

Zitiert von:

Mit einer Dämmerungssehschwäche wäre schon die Fahrt zum Arbeitsplatz problematisch.

Viele Mitbürger leiden unter einer "Nachtblindheit", ohne deshalb aufs Autofahren oder auf Spät- und Nachtschichten zu verzichten.

Meine Arbeitsplätze waren Nachts auch nie dunkler als tagsüber.

Die "Tagschicht" definiert daher eine Arbeitszeitspanne und keine "Helligkeitsphasen".

von
Herz1952

Ist doch eigentlich auch egal, wichtig ist, dass Beate einen geeigneten Arbeitsplatz findet.

Ich komme mir mittlerweile auch vor, als hätte ich Nachtschicht gehabt und bin müde. Bei mir ist nach 2 - 3 Std. Wachsein auch "Schicht im Schacht" (smile).

Aber im Ernst, wenn ein Nachtblinder nachts Auto fährt, macht er sich schon strafbar, wenn er erwischt wird und wenn er einen Unfall baut und deshalb andere verletzt oder getötet werden, dann ist das kriminell und wird auch so geahndet. Allerdings muss das jeder für sich selbst entscheiden. Dafür gibt es nämlich auch Richtlinien nach denen Richter richten.

Solange nichts passiert, wird auch nicht gerichtet, es gibt aber auch Menschen, die haben bei Dunkelheit Fahrverbot und dies ist auch im Führerschein eingetragen, genau so wie ich eine Brille tragen muss, die die "Sehschwäche genügend ausgleicht".

Wenn ich jetzt (falls ich innerhalb der 6 Monate, für die ich als fahruntauglich gelte) wieder ein "Fahrzeug führe" und einen Unfall baue, kann ich zwar versuchen, eine Leitlinie vorzulegen, die nur 3 Monate "Verbot" vorsieht, sehe ich aber "alt" aus, wenn dies der Richter nicht anerkennt. Ich weis jetzt allerdings wirklich nicht, ob ich das unter diesem Beitrag schon erwähnt habe, oder nur in einem anderen.

Bei geeigneter Gelegenheit werde ich in diesem Forum mal die Gutachterrichtlinien der Rentenversicherung "linken". Sind nur 80 Seiten, also für alle, die es interessiert, die Zeit haben, die sie verstehen können, die sich Fragen sparen wollen und die "Experten" nicht "belästigen wollen".

Nach dem Verstehen verleihe ich allen den Titel: "Dr. gut.RV". (smile)

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Beate S,

Tagesschicht ist im System der Schichtarbeit die Arbeitsschicht, die in der Regel zwischen 6 und 18 Uhr liegt. Arbeitsschichten innerhalb eines Zeitrahmens von 6 bis 18 Uhr werden üblicherweise als Normalschicht bezeichnet. Diese Antwort kann auch gerne unter folgendem LINK im sozialmedizinischen Glossar nachgelesen werden:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/3_Infos_fuer_Experten/01_sozialmedizin_forschung/01_sozialmedizin/08_sozmed_glossar/Functions/Glossar.html?cms_lv2=422840&cms_lv3=217302