von
ANGUS

hallo und guten tag meine damen und herren...

also, es geht mir um folgendes...

meine mutter klagt nun schon seit einigen jahren vor dem sozialgericht um ihre eu-rente...

nun ist es so, dass heute ein schreiben von der rentenversicherung kam, worin ein vergleichsangebot steht...

hierin wird nun eine außerordentliche bzw. außergerichtliche einigung angeboten...

zur erklärung des Hauptkrankheitsbildes...

-sie leidet unter angststörungen, depressionen, bluthochdruck, schwerer arthrose in allen gelenken usw.

-sowie einer verkrüppelung eines armes, mit vollkommener funktionseinschränkung...

das krankheitsbild wurde bereits durch mehrere gutachten, die von seiten des gerichtes veranlasst wurden, bestätigt...

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nun geht es mir darum...

ihr anwalt sagte, dass die rentenversicherung nicht rückwirkend "tag der antragstellung" die rente zahlen würde, da im orthopädischem gutachten festgestellt wurde, dass sie an schwerer arthrose in den kniegelenken leidet, die bis dato in keinem untersuchungsbericht bescheinigt wurde, sie dadurch die wegstrecke von 500 metern in 20 minuten, ohne schmerzen zurücklegen könnte...

dies und das o.g. krankheitsbild, machen sie, so die aussage ihres anwaltes, zur rentnerin...

nun wird aber im o.g. vergleichsangebot eine rente ab anfang oktober 2007 angeboten, sowie die erstattung von 1/3 der anwaltskosten...

KANN MIR JEMAND SAGEN, WIE SIE SICH NUN VERHALTEN SOLL bzw. WAS NUN DIE BESTE VORGEHENSWEISE IST...

im namen meiner mutter, bedanke ich mich schon mal im voraus bei ihnen und sage DANKE...

ANGUS 2007

von
Antonius

Über mögliche Alternativen kann Sie Ihr Rechtsbeistand bestimmt viel umfassender informieren als jeder Forumsteilnehmer.

MfG

von
Jupp

Ja, bitte gehen sie unverzüglich zu einem Fachanwalt für Sozialrecht.

Wenn die Rentenversicherung " eine aussergerichtliche Einigung " anstrebt, wäre ich sehr sehr vorsichtig.

So etwas bietet man nur dann an, wenn man mit Sicherheit in einem gerichtlichen Verfahren verlieren würde.......

von
dirk

Schließe mich meinem Vorredner an.

Noch eine Frage:
"sie dadurch die wegstrecke von 500 metern in 20 minuten, ohne schmerzen zurücklegen könnte."

Meinten Sie es nicht anders herum? So wäre es doch "gesund"

Wenn sie diese Wegstrecke nicht zurücklegen kann, hätte sie auch Erfolg auf einen Behindertenausweis mit "G"

von
ANGUS

sorry,

klar meine ich "nicht zurücklegen kann..."

meine aufregung...

vielen dank ...

ANGUS 2007

von
ANGUS

erst einmal vielen dank für ihren beitag...

leider sieht das der anwalt meiner mutter, im übrigen bereits der zweite die dieser angelegenheit, ähnlich wie die rentenversicherung...

meine meinung, die nicht richtig sein muss... "da stimmt doch was nicht...!!!???"

mfg ANGUS 2007

von
Antonius

Wenn Sie noch nicht einmal dem eigenen Anwalt vertrauen, wem dann ?

MfG

von
ANGUS

ihre frage ist berechtigt, doch wie gesagt, ist das meine meinung und die muss nicht zwangsläufig richtig sein...

ich will und möchte hier auch keine spekulationen anstellen, wer mit wem und wieso arbeitet, oder auch nicht...

mir kommt das nur alles merkwürdig vor und ich dachte, als ich dieses forum gefunden habe, ich stell mal meine fragen, mehr nicht...

mfg ANGUS 2007

von
megman

habe ähnliche Erfahrung gemacht, bekam nach fast vier Jahren (nach div.Gutachten v.Sozialgericht
und DRVB ) ein Vergleich angeboten mit nur 1,5 Jahre rückwirkend volle EM unbefristet, habe dies auf anraten meines Rentenberater
(hat zulassung bei Sozialgericht) angenommen
da er meinte ,wenn ein Vergleich Angeboten wird, schliesst sich das Gericht zu
99% an. Ich glabe ihm das denn er hätte ja bei Fortführung des Verfahren mehr verdient.
Also annehmen??

von
dirk

Schon wieder. tststs....

von
ANGUS

erst einmal danke für ihren beitrag...

aber meinen sie wirklich "annehmen"...???

ich weiß nicht recht...!!!???

ich habe ja da keinerlei ahnung, deshalb habe ich ja auch mal so ein forum besucht, um mir mal meinungen von außenstehenden einzuholen...

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nun, bei meiner mutter iss ja da nun keine rede davon, sei es 1,5 jahre noch irgend ein anderer zeitraum, etwas rückwirkend zu zahlen...

ich sollte sicher mal dazu schreiben, dass das erste gerichtliche angesetzte gutachten anfang diesen jahres und das letzte anfang september war, und das nach nun über vier jahren...

anfängliche gerichtstermine (anfang 2004) wurden abgesetzt, zweck´s einholung ärztlicher befunde bzw. gutachten...

stellen wir uns doch einfach mal vor, diese besagten gutachten hätten zum o.g. zeitraum schon bestanden...

also hätte meine mutter doch dann sicher ihre eu-rente schon anfang 2004 beziehen können...!!!???

nee, irgendwie will und kann ich das nicht einsehen, nur weil irgend welche leute da, langsam oder gar überfordert sind, meine mutter ihre rente erst jetzt beziehen soll...

soweit mir das bekannt ist, sagt man, auch im schreiben der rentenversicherung, "vom tag der antragstellung"

nun ja, trotzdem danke für ihren beitrag...

mfg ANGUS 2007

von
Unbekannt

Hallo Angus,

auch wenn es ein Forum über die gesetzliche Rentenversicherung ist, dürfte es doch klar sein, dass keiner aus der Ferne helfen kann, weil keiner von uns die Aktenlage kennt.

Was nützt es für Ihre Entscheidung, selbst wenn wir hier ja oder nein sagen. Sie kennen uns nicht. Wie wollen Sie uns vertrauen?

von
dirk

Ein Vergleich ist für Ihre Mutter dann das Richtige, wenn die Arthrose wirklich neu ist und nicht nur im Vorgutachten "vergessen" wurde.

Wenn Sie sicher ist, dass ihre Erkrankung seit Antragsstellung eine Rente begründen ist der Vergleich falsch.

Bedenken Sie aber auch, dass wenn dieses Verfahren Ihre Mutter belastet ein Ende dessen ihrer Gesundheit weniger Schadet.

Die Entscheidung kann und wird Ihnen hier niemand abnehmen können

Sich Beraten zu lassen, also VdK oder VoSD ist immer richtig, dann kann die Aktenlage berücksichtigt werden

Übrigens stammt nicht jeder unter Dirk erscheinende Beitrag von mir, ist in diesem Forum irgendwie Mode

von
Niki

Ich würde mich in diesem fall vom VDK beraten lassen die wissen was man da am besten macht!

von
dieter

Hallo Angus
Sie schreiben, es liegt ein Vergleichsangebot der DRV vor.
Das ist ein Angebot und ein Angebot ist meistens auch noch verhandelbar. Ich würde meinen Anwalt wo hin treten, wenn er so was ohne wenn und aber akzeptiert.
Der soll doch erst mal abklopfen, inwieweit die DRV zu weiteren Zugeständnissen bereit ist. Wenn dabei nichts herauskommt geht es sicher nach dem Motto was ist einem lieber "Ein Spatz in der Hand oder eine Taube auf dem Dach". Mein Lebensmotto war immer "wer nicht kämpft hat schon verloren".
Viel Glück und Gruß
Dieter

von
ANGUS

danke für ihren beitrag...

so ist es...

"wer nicht kämpft hat schon verloren"

denke ich aber auch...

für mich iss fackt
"...jeder will sparen..."

daher dieses vergleichsangebot...

mfg ANGUS 2007

von
ANGUS

danke für ihren beitrag...

nein, mir iss schon klar, dass mir hier keiner die entscheidung abnehmen kann und wird...

wie schon in einem anderen beitrag von mir beschrieben, wollte ich doch auch nur mal meinungen von außenstehenden hören...

mfg ANGUS 2007

von
ANGUS

danke für den tipp...

mfg ANGUS 2007

von
dirk

War auch ganz nett gemeint! Ich bin immer für Kämpfen: mein Rat, ziehn Sie es durch!

von
dirk

Ich hatte ein ähnliches Vergleichsangebot bei meiner Klage vorm LSG, wegen GdB.
Habs nicht angenommen und in allen Punkten recht bekommen. Weil vom LSG das erstemal ein objektives Gutachten ermöglicht wurde.
Habe Alles 3 Jahre rückwirkend anerkannt bekommenn

Nur: am Ende müssen Sie einschätzen, wieviel Kampfesmut noch da ist.

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg!!
Und natürlich Ihrer Mutter