von
Silke von Kroge

Wir sind ca. 15 Kursteilnehmer, die an einer Intergrationsmaßnahme über den Rententräger teilnehmen. Diejenigen, die über DRV Nord versichert sind gehen täglich um 15.00Uhr nach Haus und haben Feierabend.
Jedoch diejenigen, die über DRV Bund versichert sind (3 Teilnehmer), müssen seit April 2015 bis 16.30 Uhr bleiben und haben erst dann Feierabend. Hat jemand ähnliches erlebt oder zu berichten?

von
N.

Sie haben doch bestimmt schon die Stelle gefragt, die die Maßnahme durchführt, was es damit aufsich hat. Was haben die denn gesagt?

von
Silke von Kroge

Man hat uns erklärt, dass diese Maßnahme einer Vollzeitstelle gleichzusetzen wäre..., dieses gilt jedoch auch für DRV Nord versicherte - die aber schon um 15.00Uhr die Schulung verlassen dürfen, wir 3 müssen sogar bis Punkt 16.30Uhr bleiben, da es ja dazu kommen kann das jemand von der DRV Bund uns telefonisch hier erreichen möchte.
Und hier beginnt für uns die Ungerechtigkeit!

von
Achill

Jeder Träger handelt seine Verträge mit den jeweiligen Anbietern selber aus, wenn die DRV Nord sagt bis 15 Uhr ist das ok, aber der Bund sagt bis 16:30, kann man das wohl nicht ändern außer dieses Thema vielleicht mal direkt mit der DRV Bund zu klären.

von
???

" ... da es ja dazu kommen kann das jemand von der DRV Bund uns telefonisch hier erreichen möchte."
Zum Zweck der Erreichbarkeit würde es auch genügen, wenn Sie der DRV Ihre Handy-Nummer mitteilen. Von daher ist dieses Argument natürlich Unsinn.

Es gibt für mich zwei mögliche Ursachen:
- Ihr Veranstalter hat in der ab 04/15 gültigen Leistungsvereinbarungen mit der DRV Bund eine längere Schulungszeit vereinbart.
- Ihr Veranstalter hatte zwar mit der DRV Bund schon immer eine "längere"Schulungszeit vereinbart, jedoch das bisher nicht so genau genommen. Die DRV Bund ist ihm in diesem Frühjahr draufgekommen und hat Ärger gemacht.

Für mich ist die Frage eher: Wie lange müssen Sie, abzüglich der Mittagspause, eigentlich in der Maßnahme sein? Solange Sie eine 40-Stunden-Woche nicht überschreiten, werden Beschwerden wohl kaum Aussicht auf Erfolg haben.

von
Silke von Kroge

Über eine 40std./Woche kommen wir nicht hinaus. Aber, haben wir als Betroffene Personen ein Recht auf Einsicht in die Leistungsvereinbarung der Firma und der DRV Bund?

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Frau von Kroge,

bitte klären Sie die Angelegenheit mit einem Reha-Fachberater der Deutschen Rentenversicherung Bund.

von
KSC

Diese Aufreung ist ja mal wieder typisch deutsch (die Regelung natürlich auch).

Die "3 Bundler" sollen doch die zusätzlichen 1,5 Stunden nutzen um die vermittelten Kenntnisse zu vertiefen und haben dann bei der anschließenden Jobsuche einen gewaltigen Wissensvorsprung gegenüber den 12 "Nord-Menschen".

Vielleicht hats ja dann auch was Gutes? Grins

Oder sitzt man eh die Zeit im Lehrgang plan- und interessenlos ab, dann ist es natürlich vertane Zeit (für die es aber durchs Übergangsgeld immerhin Geld gibt)?

von
hauro

Es ist in der Tat so, dass die DRV nicht gleich DRV ist. Merkwürdigerweise kann der Versicherte nicht wählen bei welcher Versicherung er "verwaltet" werden möchte. Trotzdem zahlen alle den gleichen Beitrag bei ungleicher Leistung. Das ist auch in der med. Reha so, die einen bekommen Ernährungsberatung, die anderen nicht. Die einen gehen in die Einrichtung, die anderen bekommen eine ander zugewiesen. je nach Vertragslage.