von
anonym

In meinem Gutachten der Rentenversicherung steht u.a.:
"zu vermeiden sind Eigen- und Fremdgefährdung".
Ein BDI-Test (Beck Depressions Index) anlässlich derselben Untersuchung bei der DRV hatte einen Wert von 33 ergeben.
Sollte ich psychologische Hilfe in Anspruch nehmen?

von
mnbvc

Was sagt den ihr Hausarzt dazu?

von
anonym

BDI 33 heißt ja schwere Depression, wenn auch am unteren Rande der Schwere.
Ich hatte zum Zeitpunkt des Ausfüllens auch gar nicht gewusst, um was es geht.
Erst Google hat mich auf den BDI gebracht danach zu Hause.

Ich habe es beim Hausarzt angesprochen, dort ergab der WHO-5 Test 9 Punkte, also etwa Übereinstimmung mit BDI !?

Psychologen haben alle keine Termine frei, sagen sie.
Nach 2-3 Anrufen habe ich es aufgegeben.
Das ist nun 1/2 Jahr her.

Experten-Antwort

Bei diesem medizinischen Problem können wir Ihnen hier im Forum der Rentenversicherung leider nicht helfen. Sie sollten unbedingt erneut Ihren Hausarzt aufsuchen, sofern Sie sich weiter depressiv fühlen. Mögliche Ansprechpartner wären auch ein Facharzt für Psychiatrie (i.d.R. gibt es auch Akutsprechstunden ohne Termin) oder im Notfall die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses - hier gibt es meist Notfallambulanzen, die zumindest vorübergehend Hilfe leisten, falls Sie sich tatsächlich mit Gedanken an "Eigen- oder Fremdgefährdung" tragen.