von
Pia

Halla zusammen

Stimmt es, das man bei einer beantragten Em-Rente, keine eingangsbestätigung der DRV bekommt ?

Gruß Pia

von
Aha

Würde mich sehr wundern - die Mitteilung müsste automatisch erstellt werden, sobald der Antrag beim Posteingang des zust. Trägers erfasst wurde.

Wann, wo und in welcher Form haben Sie den Antrag gestellt?

von
Pia

Habe den antrag bei einem versichertenältesten der drv gestellt, vor vier wochen. Komplett.

Auf nachfrage bei ihm sagte er das die drv das nicht mehr macht.

Ich kanns mir nicht vorstellen.

Pia

von
Skatrentner

Es gibt Unterschiede, die DRV Bund in Berlin macht es z. Zt. noch, will es aber auch einstellen den Versicherten eine Eingangsbestätigung zu übersenden. Die Regionalträger handhaben es ebenfalls nicht einheitlich, sodass ich hier keine genaue Aussage machen kann, da mir nicht bekannt ist wo Sie den Rentenantrag gestellt haben.

Experten-Antwort

Wie "Skatrentner" schon erwähnt, manche RV-Träger machen`s andere nicht.

von
Pia

An Skatrentner

Em-rentenantrag gestellt bei DRV-Rheinland.

Gruß Pia

von
Skatrentner

Da kann ich Ihnen leider keine Auskunft geben, habe überwiegend mit der DRV Braunschweig-Hannover und DRV Bund zu tun.

von
Hänschen Klein

Greifen Sie zum Äußersten und rufen doch einfach bei ihrem Rentenversicherungsträger an und fragen nach, ob der Antrag eingegangen ist...

von
Stefan

Es handelt sich nicht um "eine Rentenversicherung" sondern weiterhin um eigenständige Behörden bzw. "Leistungsträger".
Daher wird auch bundeseinheitlich nur geregelt was geregelt werden muss. Da keine bleibenden Nachteile entstehen, wenn man keine Eingangsnachricht erhält darf das eben jeder eigenständige Träger selbst entscheiden.
Meiner Meinung nach würde es sich aber auch gehören, dass man die Stadtverwaltungen, Auskunfts-und Beratungsstellen sowie die Versicherungsberater entsprechend informiert. Wenn dann ein Antragssteller unbedingt eine Eingangsnachricht benötigt (z.B. zur Vorlage bei einer anderen Stelle) sollen es diese antragsaufnehmenenden STellen dann auch vermerken.

Das wäre meiner Meinung nach die kostengünstigste und doch versichertenfreundlichste Regelung.

Im übrigen gibt es nur sehr wenig Fälle in denen man von der Rentenversicherung nicht sofort angeschrieben wird, weil noch Unterlagen fehlen oder Angaben benötigt werden. Logischerweise ist dann der Antrag auch eingangen.

von
Wolfgang

Hallo Stefan,

> Daher wird auch bundeseinheitlich nur geregelt was geregelt werden muss

... ich weiß :-)

Für den Versicherten wäre es einfach nur beruhigend zu wissen 'mein Antrag ist da' - bei all dem Sch**ß Papierberg, der von der DRV täglich über die Versicherten herfällt - z. B. Erläuterungen zum Klärungs- oder wiederkehrenden Überprüfungsverfahren in Kleindruck sind umfangreicher als die V100/V300 ff. selbst (und kaum einer ließt es, geschweige hat das Paket entfleddert, warum auch, Altpapier gerecht schmal gehalten ;-) ...der AR/EM/HR-Rentenantrag ist der meist letzte lebende Wille des Jahrzehnte langen Beitragszahlers - eine DinA4- Seite mit > 1 % Toner sollte da schon drin sein im Sinne von Kunden/Servicenähe. Offensichtlich gibt es dazu unterschiedliche Auffassungen in den Häusern ... gleiche Leistungen, gleiche Rechte ...gleiche Information ?

Im Übrigen ...gut(e) ausgebildete Beratungsstellen (DRV wie extern) arbeiten so, dass keine Nachfragen entstehen ;-)

Unabhängig von Versicherten freundlich oder nicht - es wäre gut zu wissen, dass alle in diesem Punkt einheitlich verfahren - statt den Erklärungskasper für das unterschiedliche Handeln jedes einzelnen Trägers machen zu müssen.

Gruß
w.