von
mia63

Nach meiner Scheidung bekomme ich aus der Pensionskasse meines Mannes ca.7000€ die ich bei einem Versorgungsträger anlegen muss. Macht es Sinn, iin die Rentenkasse einzuzahlen oder besser eine andere Versicherung?

von
W*lfgang

Hallo Mia,

eine externe Teilung (Pension) in die Rentenkasse ist nur möglich, solange Sie noch keine Alters(voll)rente erhalten, dann würde ich das als 'Zielversorgung' wählen (wenn es nicht sogar zwingend vorgesehen ist?!).

Die Alternative, Zahlung in die "Versorgungsausgleichskasse" (sofern überhaupt möglich, aus dem Versorgungsausgleichsgesetz:

http://raa.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Menu.do?select=VersAusglG%202%206702

werde ich da auf die Schnelle nicht so ganz schlau), hätte vielleicht (?) eine minimal bessere Brutto-Rendite zur folge, allerdings werden volle KV/PV-Beiträge fällig. Bei der http://www.va-kasse.de/ gibt es auch einen Rentenrechner für Einmalzahlungen.

Gruß
w.

von Experte/in Experten-Antwort

Bei Einzahlung in die Rentenkasse erhält die eingezahlte Summe die selbe Rentabilität wie ein freiwilliger Beitrag, der bei Eheende gezahlt würde. So würde eine Einzahlung von ca 7.000 EUR zzt. eine Rentenerhöhung von rd. 30 EUR monatlich (Westwert) ausmachen.
Sie können diesen Wert aber nur bedingt mit dem avisierten Rentenbetrag aus dem Rechner der Versorgungsausgleichskasse vergleichen. Der genannte Rentenbetrag nimmt an der für alle Rentner gültigen Rentenerhöhung teil. Bei den ausgeworfenen Rentenbeträgen der Versorgungsausgleichskasse dürfte das nur bedingt der Fall sein.