von
Robert Wohn

Guten Tag,
ich habe nach einer Reha (3-6 std. festgestellt) einen Antrag auf EM-Rente gestellt. Nach einem zusätzlichen Gutachtertermin der DRV habe ich nun einen positiven Bescheid zur Teilhabe am Arbeitsleben bekommen (laut meinem Antrag, hatte ich aber nicht beantragt).
Eine Ablehnung der EM-Rente oder eine weitere Erkärung wieso TAL habe ich nicht bekommen.

Kann mir ein Experte erklären wie dies zustande kommt.

Herzlichen Dank
Robert

von
Schade

Rufen Sie bitte die Sachbearbeitung Ihres RV Trägers an.

Woher soll irgendjemand im Forum wissen, warum Ihr Fall so und nicht anders entschieden wurde oder ob sich das Vorgehen "ganz einfach" erklären lässt, oder ob irgendwas falsch gelaufen ist?

Das würde nur zu unsinnigen Spekulationen führen.

Experten-Antwort

Es gilt der Grundsatz „Rehabilitation vor Rente“. Das bedeutet, auch in einem Rentenverfahren wird geprüft, ob Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und / oder Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in Betracht kommen.

Das ist - vermutlich - in Ihrem Verfahren auch geprüft worden und man ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben für Sie grundsätzlich angezeigt sind. Ob und welche Leistungen das konkret sein werden, wird zunächst mit Ihnen in einem gemeinsamen Gespräch mit dem Rehabilitations-Fachberatungsdienst Ihres Rentenversicherungsträgers abgeklärt werden.

In Ihrem Rentenverfahren werden Sie in jedem Fall auch eine Entscheidung mitgeteilt bekommen (Bescheid).

Sie können sich zu beiden Verfahren schriftlich oder telefonisch bei Ihrem Rentenversicherungsträger nach dem Stand des Verfahrens erkundigen.