von
Frank E.

Hallo liebe Experten,

in meiner letzten Wartezeitauskunft der DRV vom Juni 2013, die mir meinen Versicherungsverlauf bis Anfang Januar 2013 ausweist, wurde ich informiert, dass mir neben dem richtigen Alter noch 10 Monate fehlen, um die Altersrente für langjährig Versicherte erhalten zu können (also jene, die man nach 35 Beitragsjahren in Anspruch nehmen kann).

Nach dem Januar 2013 bis heute erhielt und erhalte ich verschiedene Einkünfte (Krankengeld, Gehalt, ALG I), aus denen durchgängig Rentenversicherungsbeiträge abgeführt wurden.

Damit sollte eigentlich die Wartezeit für die o.g. Rente erfüllt sein.

Aber: Zwischenzeitlich stellte ich Ende September 2013 einen Antrag auf EM-Rente, der, wie auch mein Widerspruch, abgelehnt wurde. Daraufhin klagte ich vor dem Sozialgericht. Nun könnte es sein, dass mir eine Teil-EM-Rente in den nächsten Tagen vom Gericht zugesprochen wird, entweder rückwirkend ab Antragstellung oder ab dem Tag des "Richterspruchs".

Meine Frage: Zählen für den Anspruch auf die Altersrente für langjährig Versicherte die o.g. Einkünfte/Zeiten, aus denen ja jeweils auch die Rentenversicherung "gespeist" wurden, trotz eventuell gewährter Teil-EM-Rente? Oder könnte es bei gewährter Teil-EM-Rente bedeuten, dass alles, was nach September 2013 in meine Rentenversicherung geflossen ist, nicht mehr als Beitragszeit gilt?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

von
W*lfgang

Hallo Frank E.,

alle rentenrechtlichen Zeiten, die nach Festlegung des med. Leistungsfalls für eine (Teil)EM liegen, werden bei einem späteren Rentenfall/Alter zu den dann erforderlichen Wartezeiten dazugerechnet. Grundsätzlich zählt sogar allein schon die Rentenbezugszeit der EM (egal ob voll oder teil) bis 60/62 zu den 35 Jahren mit.

Gruß
w.

von Experte/in Experten-Antwort

Dem Beitrag von W*lfgang kann ich nur zustimmen.