von
Frau P.

Guten Tag,
ich bin seit 8/15 AU befand mich 2015 für 5 Wochen zur med. stat. Reha. Die Krankenkasse hatte mich Ende 2014 dazu nach §51 aufgefordert.
Ich wurde AU aus der Reha entlassen. Es findet derzeit auch keine Wiedereingliederung statt. Als Leistungseinschätzung wurde von den Klinikärzte im Abschlussgespräch angegeben:
im jetzt ausgeübten Beruf und am allgemeinen Arbeitsmarkt 3-unter 6 Std. / Erneute Überprüfung nach 1 Jahr.

Meine Fragen:
Wird mich die DRV demnächst automatisch zur Antragsabgabe zur

die Krankenkasse kann grundsätzlich nur zur Stellung eines Antrags auf medizinische Rehabilitation/Teilhabe oder zur Stellung eines Antrags auf Regelaltersrente auffordern. Wird allerdings vom Rentenversicherungsträger nach Abschluss einer Rehamaßnahme festgestellt, dass eine Erwerbsminderung vorliegt, gilt der ursprünglich Reha-Antrag automatisch als Rentenantrag. Da Sie von der Krankenkasse zur Reha-Antragstellung aufgefordert wurden, ist Ihr sogenanntes "Dispositionsrecht" eingeschränkt, der oben genannten gesetzlichen Antragsfiktion könnten Sie daher nur mit Zustimmung der Krankenkasse widersprechen. Ob in Ihrem Fall der Reha-Antrag als Rentenantrag gewertet wird, erfahren Sie bei Ihrem Rentenversicherungsträger. Falls ja, gilt als Datum der Rentenantragstellung das Datum Ihres Reha-Antrags. Eine Verschiebung auf ein Datum ab 01.07.2014 ist dann nicht mehr möglich.

von
Frau P.

Entschuldigung, ich war mit meinem Beitrag noch nicht fertig und habe ihn aus Versehen vorher abgeschickt.

Hier die Korrektur:

Guten Tag,
ich bin seit 8/15 AU befand mich 2015 für 5 Wochen zur med. stat. Reha. Die Krankenkasse hatte mich Ende 2014 dazu nach §51 aufgefordert.
Ich wurde AU aus der Reha entlassen. Es findet derzeit auch keine Wiedereingliederung statt. Als Leistungseinschätzung wurde von den Klinikärzte im Abschlussgespräch angegeben:
im jetzt ausgeübten Beruf und am allgemeinen Arbeitsmarkt 3-unter 6 Std. / Erneute Überprüfung nach 1 Jahr.

Meine Fragen:
Wird mich die DRV demnächst automatisch zur Antragsabgabe zur EMR auffordern?

Danke für Antwort.

MFG

von
Nick L. Beck

Die DRV prüft nach Durchführung einer Reha anhand des Entlassungsberichts grundsätzlich immer, ob der gestellte Reha-Antrag in einen Rentenantrag umzudeuten ist.

Erfüllen Sie nach der Prüfung sowohl die persönlichen (medizinischen), als auch die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen, wird man Sie zur Antragstellung auffordern, sonst nicht. Ob die DRV dabei den Ausführungen im Entlassungsbericht folgen wird oder diese evtl. für unstimmig hält und widerlegt, kann hier nicht geklärt werden. Also warten Sie am besten einfach eine gewisse Zeit ab, ob was kommt. Kommt nichts, können Sie, um sicher zu gehen, sich auch bei der DRV erkundigen.

von
arni

warum warten?? stellen sie einfach formhalber rentenantrag auf ew.

dann geht alles seinen gang

von
Frau P.

Danke für Ihre Antwort.

Also werde ich erst mal in Ruhe abwarten, was von Seiten der DRV passiert.

Ich bin derzeit im Krankengeldbezug. Die KK wollte schon 10 Tage nach Rehaentlassung die Freigabe zur Übersendung des Berichts haben.

Ich habe ihn aber selber noch gar nicht und möchte ihn vorab auch erst mal mit meiner HÄ durchsprechen. Das Recht habe ich ja dazu.

Ich werde ab 30.3. auch noch zu einer Behandlung in eine Tagesklinik gehen. Das steht auch im Rehabericht mit drin.

Aber ich werde es ja dann sehen, wenn mich die DRV auffordert. Ansonsten frage ich dort nach Beendigung der Behandlung in der Tagesklinik nach.

MFG

von
Frau P.

Zitiert von: arni

warum warten?? stellen sie einfach formhalber rentenantrag auf ew.

Hallo,

weil ich ab 30.3. noch in eine Tagesklinik gehen werde. Und solange ich von der DRV nicht aufgefordert werde, kann ich doch noch Therapiemöglichkeiten in Anspruch nehmen.

MFG

von
arni

denken sie der rentenantrag wird innerhalb von 4 wochen -30.03 bearbeitet???

trotz rentenantarg könnten sie an der therapie teilnehemen. Versteh ich ehrlich gesgat nicht so ganz.

auch wenn sie aufgefordert werden den rentenantrag zu stellen in der therapie, was dann??

wo ist der unterschied? oder geht es nur darum das krankengeld solange wie möglich zu beziehen??

abgesehen davon, wird dann die rv auch einen bericht der tagesklinik anfordern weil diese müssen sie dann im rentenantrag angeben, der schuss könnte also auch nach hinten los gehen.

von
W*lfgang

Hallo Frau P.

bei 3 - unter 6 Std. erfolgt erfahrungsgemäß kein Hinweis/Schreiben der DRV, dass der Reha-Antrag in einen Rentenantrag 'umgedeutet' werden könnte. Die DRV wird Sie auch niemals 'zwingen', einen EM-Antrag zustellen, sondern lediglich ein Angebot dazu unterbreiten und nur darauf hinweisen, dass Ihr Dispositionsrecht (ich stelle den Antrag/ich stelle ihn nicht) eingeschränkt sein kann, wenn andere Leistungsträger (hier KK) mit im Boot sitzen.

Mehr Info hier:

http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_116R0

Gruß
w.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Frau P.,

grundsätzlich wird ein Rentenverfahren dann eingeleitet, wenn sich aus der Leistungseinschätzung im Reha-Entlassungsbericht Anhaltspunkte für das Vorliegen eines Leistungsfalles ergeben.

von
estrella

Hallo Frau P.,
war bei mir genauso, ich bekam jedoch von der DRV keine Aufforderung zum Rentenantrag. Habe diesen dann von mir aus gestellt. Antrag wurde dann auch noch abgelehnt. Nach Widerspruch wurde dann die Rente bewilligt.
m.f.G.

von
Frau P.

Vielen Dank für diese Antworten.
Ich werde einfach erst mal abwarten, ob die DRV mich anschreibt. Einen Rehabericht habe ich bis dato nicht erhalten, 4 Wochen nach Reha.

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