von
danske

Hallo,
ich beziehe seit März 2005 eine volle EM-Rente mit 10.8% Abschlägen.
Zum 01.Okt.2007 beantrage ich mit 60 Jahren die vorgezogene Altersrente, wg. Schwerbehinderung (GdB 70-Stichtag 16.11.2000), also habe ich Bestandschutz und kann dann abschlagsfrei in Altersrente gehen.
Meine Frage an die Experten, erhöhen sich dann meine Entgeldpunkte, nicht um den 10,8% Abschlag, sondern, weil ich auf geringfügiger Basis (mtl. 350,00 Euro) beschäftigt war, bzw. bin?

von
Schiko.

Nach 14 tagen zwangspause im internet-

der neue „Fritz“ DSL/WLAN kostete € . 199,-- -
will ich mich wieder bemerkbar machen.

Über die segnungen bis 16.11.1950 geboren und am
16.11.2000 50% sind sie ja schon informiert.

Bei derzeit geltender annahme für 2007 29.488
durchschnittsverdienst, somit 1 EP. = 26,13 rente
ergibt sich folgende antwort:

350 monatlich ohne zuzahlung( verzicht auf die
versicherungsfreiheit) ergeben sich 4.200 verdienst
im jahr und 2.80 rentenzuwachs. Mit zuzahlung von
4,9 % €. 3,72, dies macht das kraut nicht fett.
Entschuldigung, sehe
soeben dies war eine
frage an den experten.

Mit freundlichen Grüßen.

von
bekiss

Für diejenigen Entgeltpunkte, die bereits Grundlage von persönlichen Entgeltpunkten einer früheren Rente waren, bleibt der frühere Zugangsfaktor maßgebend (§ 77 SGB VI - Zugangsfaktor).
http://www.rententips.de/gesetze/06/index.php?norm_ID=0607700

§ 76b SGB VI bestimmt die Zuschläge an Entgeltpunkten für Arbeitsentgelt aus geringfügiger versicherungsfreier Beschäftigung.

Versprechen Sie sich also von der Folgerente wegen Alters keine wesentliche Änderung der Rentenhöhe. In den meisten Fällen wird die Altersrente in bisheriger Höhe weiterhin gezahlt.

Hat ein Versicherter eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit oder eine Erziehungsrente bezogen und beginnt spätestens innerhalb von 24 Kalendermonaten nach Ende des Bezugs dieser Rente erneut eine Rente, werden ihm für diese Rente mindestens die bisherigen persönlichen Entgeltpunkte zugrunde gelegt.

von Experte/in Experten-Antwort

De facto wird bei der Umwandlung die Rente neu berechnet. In der Regel ist es so, dass die günstige Bewertung der Zurechnungszeit in eine ungünstigere Bewertung von Anrechnungszeiten wegen Rentenbezugszeiten errechnet wird (Anl 3 des RT-Bescheides). Somit kann man fast immer sagen, der Umwandlungsbetrag ist niedriger als der Betrag der Erstrente auch wenn man, wie hier noch Zeiten dazu erhält (350,- EUR). Da Sie aber Besitzschutz haben erhalten Sie immer die Entgeltpunkte, die der Berechnung der Erstrente zu Grunde lagen.