von
Schiko.

Der mindestbeitrag zur rentenversicherung hat sich ab
1.1.2007 auf euro 79,60 monatlich erhöht( 400 x 19,90 %)

Dies gilt sinngemäß auch für den vollwertigen beitrag für
€. 400 eines geringverdiener jobs. Zuzahlung durch verzicht auf die versicherungsfreiheit 4,90% = 19,60 monatlich, ein rentenzu-
wachs von 4,25 €.

Einschneidende maßnahme , für hartz IV bezieher erfolgt durch die ver-
minderung des vollwertigen beitrages in 2006 mit 78 €. auf nunmehr
monatlich 40 €..
Rein rechnerisch komme ich auf 2,14 jährlichen rentenzuwachs.
Dies ist das geringere übel, viel wichtiger, gilt dieser beitrag als
vollwertiger mindestbeitrag wie bei normaleinkommen €. 79,60
als mindestbeitrag.

Mit freundlichen Grüßen.

von
Bernhard

Nach § 3 Nr 3a SGB VI sind Personen in der Zeit, für die sie von den jeweils zuständigen Trägern Arbeitslosengeld II beziehen, versicherungspflichtig.

Als vollwertigen Mindestbeitrag kann man diese jämmerlichen 40 € allerdings nicht bezeichnen, aber die Zeit des Bezuges von ALG II ist demnach eine vollwertige Pflichtbeitragszeit, sofern man die künftige "Altersrente für besonders langjährig Versicherte" außer Acht lässt.

Die Beitragshöhe beträgt übrigens nicht mehr genau 40 € monatlich, sondern wird gemäß § 166 Abs. 1 Nr. 2a SGB VI aus einem beitragspflichtigen Einkommen von 205 € ermittelt. Daraus errechne ich einen Beitrag von 40,59 € monatlich.

Durch Abrunden könnte der Staat sicherlich wieder Milliarden sparen, vielleicht sollten wir eine entsprechende Petition beim Bundestag einreichen, vielleicht gibt es dann ein neues "Gesetz zur Verwaltungvereinfachung und Generationengerechtigkeit".

Aber an sich benötigen diese zuständigen Träger keine Gesetze mehr, Bezieher von ALG II sind in der Praxis sowieso völlig rechtlos.

von
Schiko.

Danke bernhard für die ausführungen , sehe dies nunmehr so:

Ab 1.01.07 beträgt der mindesbeitrag zur rentenversicherung
79,60 ( 400 x 19,90 %), somit vollwertiger beitrag,

Weil dies bei 400 geringverdiener job mit 15% durch AG.
nicht so ist, hat der arbeitnehmer durch aufstockung( verzicht
auf die versicherungsfreiheit) die möglichkeit mit 4,5% zu-
zahlung 19,90 % zu erreichen.

Im gegensatz zum sozialgeld ( Fürsorge) hat bei hartz der staat die
zahlung des mindestbeitrages von monatlich 78,-- über-
nommen. Auch dann, wenn nur 159 €. als geringverdiener
monatlich abgerechnet wurden.

Dies wurde sehr, sehr teuer und man fand eine neue lösung
ab 1.1.07, nicht ganz einfach.
Als vollwertiger beitrag ( wenn auch in der wirkung zur rente gering),
müssen es 19,90 % beitrag sein. Um dies zu erreichen wurde
für hartz bezieher der betrag von 400 herabgestuft auf 205, mit
der folge, 19,90 % beitrag ergeben für den staat nur mehr eine
monatliche beitragslast von 40,90 statt neu 79,60 €.monatlich.

Der beitragsaufwand sinkt fast um die hälfte nach bisher geltendem Modus.
Für die spätere rente sind es , gerechnet für 2007 statt 4,25 jährlicher
zuwachs nur mehr 2,18 €. , dies kann man aber vernachlässigen.

Mit freundlichen Grüßen.