von
Gustav

Hallo,

ich beziehe seit 1974 eine Unfallrente(unbefristete Dauerrente),wie wird der Grenzwert ermittelt beim zusammen treffen einer Normalrente u. der Unfallrente...Vielen Dank !

von
Emil

ich bin mir nicht ganz sicher,aber ich meine dass der letzte Jahresarbeitsverdienst genommen wird,davon 70% u. das Ganze wird durch 12 geteilt.

von
Vorsicht

Wenn Sie den Grenzbetrag nach § 93 SGB VI meinen, dann beträgt dieser 70 % eines Zwölftels des der Unfallrente aktuell (wird also auch angepasst) zugrundeliegenden Jahresarbeitsverdienstes.

MfG

von
Gustav

ja, die Berechnung meine ich,würde das bedeuten,dass wenn der Grenzwert höher liegt als die beiden Renten,dass dann nichts abgezogen wird,vielleicht kann jemand es ein bischen genauer darstellen,besten Dank !

von
Willi

alles schön u. gut,nur wie wird denn der jahresarbeitsverdienst ermittelt,der kann doch nicht von einer rente ermittelt werden,die seit jahren besteht u. sicherlich nur geringfügig im laufe der jahre erhöht wurde,da gibt es doch bestimmt eine formel,oder

von
Johann

http://www.deutsche-rentenversicherung-bayernsued.de/nn_42156/DRVBS/de/Inhalt/01__Deutsche__RV/05__Bibliothek/Zahlen__und__Tabellen__der__Rentenversicherung/zut__west__7-12__2007,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/zut_west_7-12_2007

Sollte Ihnen der aktuelle JAV nicht bekannt sein, können Sie ihn auch aus der Höhe und dem %-Satz der UV-Rente selbst errechnen.

mtl. Rente geteilt durch %-Satz der UV-Rente mal 1oo
= Vollrente der UV

Vollrente geteilt durch 2 mal 3
= mtl. JAV der UV-Rente.

Jetzt weiterrechnen wie im beigefügten Vordruck.

Viel Spass bei der Berechnung.

von
Rudi

also ehrlich, ich schaue auch da nicht durch,vielleicht kann das jemand hier mal richtig erklären. Gruss Rudi

von
Johann

Ergänzung zu Johann

Der so errechnete JAV darf natürlich nicht noch einmal durch 12 geteilt werden, weil es sich bereits um den monatlichen Wert handelt. Er ist lediglich auf 70 % zu kürzen und mit dem "Rentenartfaktor (RaF)
zu multiplizieren.

von
Erwin

selten ein käse gelesen.....

1 )unfallrente X 18(rentenfaktor) : prozentsatz der Unfallrente X 70% :12 =Grenzwert (monatsverdienst der Unfallrente)

2) Unfallrente + Normalrente -Rentenfreibetrag ( SVG-Satz z.B. bei ev. 40%=162€)

diese beiden Berechnungen werden nun gegenübergestellt,wird dabei der Grenzwert überschritten,wird der Betrag von der Normalrente gekürzt.wieleicht können unsere Experten noch was dazu beitragen.....

von
Hans

Berechnung des Grenzwertes:

70% von einem Zwölftel des Jahresarbeitsverdienstes, multipiziert mit dem Rentenartfaktor der allgemeinen Rentenversicherung der jeweiligen Rente.
Der Mindestgrenzbetrag ist so hoch wie die Rente der Deutschen Rentenversicherung.

Hinweis: Bei Renten mit einem knappschaftlichen Anteil gibt es noch weitere Besonderheiten.

von
Walter

Hallo zusammen,
von welchem JAV wird eigentlich ausgegangen, für die Berechnung des Grenzwertes, wenn ich 40 Jahre Vollzeit gearbeitet habe und die letzten 5 Jahre meines Arbeitslebens halbtags arbeite ?

von
___

Auf Seite 35 der Broschüre unter
http://www.deutsche-rentenversicherung-bayernsued.de/nn_42156/DRVBS/de/Inhalt/01__Deutsche__RV/05__Bibliothek/Zahlen__und__Tabellen__der__Rentenversicherung/zut__west__7-12__2007,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/zut_west_7-12_2007

finden Sie die Berechnung.

Experten-Antwort

Besteht für denselben Zeitraum Anspruch auf eine Rente und eine Leistung aus der Unfallversicherung wird die Rente insoweit nicht geleistet, als die Summe der zusammentreffenden Rentenbeträge vor Einkommensanrechnung den jeweiligen Grenzbetrag übersteigt.
Dieser Grenzbetrag beläuft sich auf einen Betrag in Höhe von 70% von einem Zwölftel des der Rente aus der gesetzlichen Unfallversicherung zugrunde liegenden Jahresarbeitsverdienstes, vervielfältigt mit dem Rentenartfaktor für die persönlichen Entgeltpunkte der allgemeinen Rentenversicherung.
Sie haben die Möglichkeit sich diesbezüglich in einer Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung weiter beraten zu lassen.