von
Monika S

Guten Tag,

Ich beziehe eine unbefristete Volle Erwerbsminderungsrente. Würde gerne ein Ehrenamt ausüben. Hier müsste ich 1x pro Woche eine 12 Stunden Rufbereitschaft übernehmen. Wie zählt eine Rufbereitschaft? Ist das genauso wie die 10 h pro Woche/ 3 h Am Tag Regelung. Bitte um Antworten. Danke.

von
567

Die frage wird hier zwei mal die Woche gestellt. Nutzen Sie doch einfach die forensuche. Stichwort: ehrenamt.
Da finden Sie auch die Antwort auf diese häufig gestellte frage.

von
galwien

Erreicht die tägliche Arbeitszeit die 3 Stunden-Grenze, dann stellt sich die berechtigte Frage, ob überhaupt (noch) volle Erwerbsminderung vorliegt.
Ehrenamt hin oder her.

von
Schorsch

Zitiert von: galwien

Erreicht die tägliche Arbeitszeit die 3 Stunden-Grenze, dann stellt sich die berechtigte Frage, ob überhaupt (noch) volle Erwerbsminderung vorliegt.
Ehrenamt hin oder her.

So ist es!

von
W*lfgang

Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: galwien
Erreicht die tägliche Arbeitszeit die 3 Stunden-Grenze, dann stellt sich die berechtigte Frage, ob überhaupt (noch) volle Erwerbsminderung vorliegt.Ehrenamt hin oder her.
ist es!
Rufbereitschaft dürfte wohl kaum die qualitativen Anforderungen an eine Arbeitsleistung oder selbständige Tätigkeit erfüllen.

Gruß
w.

von
Schorsch

Zitiert von: W*lfgang

Eine Rufbereitschaft dürfte wohl kaum die qualitativen Anforderungen an eine Arbeitsleistung oder selbständige Tätigkeit erfüllen.

So lange es bei einer "Rufbereitschaft" bleibt.

Es weiß ja auch keiner, um was für eine "Rufbereitschaft" es sich hier handelt.

Feuerwehrleute und Rettungssanitäter sind auch häufig in "Rufbereitschaft".
Daraus kann aber schnell ein arbeitsintensiver Arbeitseinsatz werden.

Andere Leute arbeiten für die Telefonseelsorge ebenfalls in "Rufbereitschaft".
Wehe, wenn jemand dort anruft.
Dann müssten die "Berufssachverständigen" der DRV nämlich wieder klären, ob Telefonieren Arbeit ist oder nicht. ;-)

von
Monika S

Hey, Schorsch. Danke für Ihre nette Antwort.

von
Martha

Ich habe da mal eine Frage, Ehrenamt ist doch normalerweise unentgeldlich, deshalb heißt es doch so. Ich übe schon lange Jahre ein solches Amt aus und bekomme dafür keine Vergütung.

LG
Martha

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Monika S,

leider lässt sich ihre Ausgangsfrage nicht pauschal mit ja oder nein beantworten. Wir schließen uns der Auffassung von „Schorsch“ an und empfehlen daher, wie fast immer bei Fragen, ob eine Beschäftigung rentenschädlich ist, dem Rentenversicherungsträger möglichst vor Beschäftigungsbeginn den betreffenden Einzelfall zu schildern und um eine konkrete Stellungnahme zu bitten, ob genau diese Beschäftigung (hier die Rufbereitschaft) nicht einer Beschäftigung entspricht, die eben am Tag über drei Stunden liegt bzw. generell rentenschädlich ist.
Ergänzend, auch zur Frage von Martha, verweisen wir darauf, dass der Rentenversicherungsträger immer im Rahmen des Ermessens immer entscheiden kann, dass ein bestimmter Sachverhalt Anlass dafür ist, das Vorliegen von Erwerbsminderung zu überprüfen. Ob und wie die Entscheidung dann ausfällt, kann hier im Forum nicht beantwortet werden.