von
B.Nutzer

Folgende Situation:
Mutter (Halbtags Berufstätig), geschieden nach 1977, Vater von zwei Kindern ist 2002 verstorben, daraufhin erhielt sie für ihr nicht Minderjäriges Kind (Behindert) Erziehungsrente. (Das zweite Kind war bereits Volljährig aber noch in der Ausbildung(Studium, Halbwaisenrente und Bafög)) Das Kind für das bislang Erzeihungsrente gezahlt wurde, ist nun Volljährig geworden(geht aber weiterhin zur Schule, 10. Klasse)und der Bezugszeitraum für Erziehungsrente damit abgelaufen. Gibt es dennoch irgendeine Möglichkeit zur Weiterzahlung? (Kind wohnt weiterhin bei der Mutter) Falls nicht, weiß irgendjemand einen Rat, welche finziellen Hilfen nun zur Verfügung stehen?

Experten-Antwort

Ein Anspruch auf Erziehungsrente besteht bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes. Sofern die Sorge für ein Kind ausgeübt wird, das wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung außerstande ist sich selbst zu unterhalten, auch darüber hinaus - solange diese "Sorge" andauert. Wir empfehlen daher dringend, umgehend einen Antrag auf Weitergewährung der Erziehungsrente zu stellen.

Evtl. kann ein Anspruch auf Kindergeld bestehen. Hinsichtlich der Anspruchvoraussetzungen für die Gewährung dieser Leistung wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Familienkasse bei der Agentur für Arbeit.

von
B.Nutzer

Vielen Dank für Ihre Antwort,
Die Behinderung wurde bereits in einem vorhergehenden Antrag vor ca. 4 Wochen in einem Gutachten des Hausarztes bescheinigt, (zusätzlich zum Behindertenausweis). Nach Nachfrage bei der zuständigen Behörde (bislang Deutsche Rentenversicherung) wurde mitgeteilt, dass die Behinderung nicht ausreiche, und die zu versorgende Person sehr wohl in der Lage sei, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Ist von dem Amt damit gewollt, dass eine weitere Schulbildung abgebrochen wird, um damit in der sicheren Arbeitslosigkeit zu Enden??? Entschuldigung für diesen Sarkamsus, aber so kommt es mir langsam vor. Haben sie eventuell einen Überblick darüber welcher Grad der Behinderung erreicht sein muss, damit weiterhin Erzeihungsrente zu zahlen ist? Eventuell hat die zuständige Hausärztin auch die Bescheinugung nicht richtig ausgefüllt, da sie nicht so recht wusste wie detailliert dies zu tun sei und die Bescheinugung deshalb schon zweimal ausfüllen musste, da er ihr beim ersten mal zurück gesandt wurde aufgrund fehlender Angaben.
mit freundlichen Grüßen
B.Nutzerin

Experten-Antwort

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass weitere Auskünfte zu einem offensichtlich bereits laufenden Verfahren nur von Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger beantwortet werden können.
Zur Klärung des Sachverhaltes empfehlen wir Ihnen ein persönliches Gespräch bei Ihrem Regionalzentrum vor Ort.