von
Gaby

Hallo,

ich hätte gerne einige Auskünfte, sofern man mir diese mitteilen kann.

Ich bin krank aus der Reha entlassen worden (unter 3 Stunden). In dem Abschlussbericht stand, dass ich mich dem Rentenberater vorstellen soll, zwecks Erwerbsminderungsrente. Nun war ich dort und bin dort gut informiert worden. Einen neuen Termin zur Beantragung der EWMR bekam ich - allerdings erst 10 Wochen später. Da meine KK mir schon mitgeteilt hat, dass mein Krankengeld ausläuft und ich schon mit der DRV Kontakt aufgenommen hatte, habe ich den Antrag auf EWMR schon vorab an die DRV geschickt, weil man mir das dort geraten hat. Ich wollte nicht 10 Wochen warten, daher diese Vorgehensweise. Nun hatte ich Freitag den Termin bei der Rentenberaterin, der ich den Sachverhalt erklärt habe. Sie hat daraufhin direkt bei der DRV angerufen, um zu fragen, ob noch Unterlagen benötigt werden. Dies war nicht der Fall. Beide sprachen darüber, dass ja in meinem Fall keine "Vorüberprüfung" (ich hoffe, das war das Wort) stattfinden würde. Was bedeutet das? Ich habe leider vergessen, danach zu fragen.

LG
Gaby

von
Jockel

....keine Ahnung !
Rufen Sie Ihre Rentenberaterin an und fragen nach. Das ist sicher einfacher, als wenn man sich hier im Forum jetzt das Hirn zermattert, was wohl gesagt worden sein könnte....

von
oder so

Zitiert von: Gaby

... dem Rentenberater vorstellen soll, zwecks Erwerbsminderungsrente. Nun war ich dort und bin dort gut informiert worden...

.... Was bedeutet das? Ich habe leider vergessen, danach zu fragen...

Sie wurde beim ersten Termin gut beraten, erledigen alles mögliche und haben nach 10 Wochen noch immer keine Ahnung was gelaufen ist?!

Aus der Reha wurde Sie arbeitsunfähig entlassen mit Verdacht auf Erwerbsminderung - soweit so gut. Im Grunde hätten Sie (selbst nach Aufforderung durch die KK) gar nicht unternehmen müssen, da die DRV mit diesem Reha-Ergebnis von sich aus die Umdeutung des Reah- in einen Rentenantrag prüfen wird. Wenn das Krankengeld ausläuft besteht (in der Regel) ein Anspruch gegenüber der Arbeitsagentur (trotz AU und trotz Arbeitsvertrag). Gut, Sie haben nun eben das Verfahren beschleunigt, was Sinn macht, wenn die erwartende Rente höher ist, als das derzeit bezogene Krankengeld (darüber wurden Sie hoffentlich umfassen aufgeklärt, wenn Sie den Antrag möglichst rasch einreichen sollten?!) - vmtl. hat zwischenzeitlich auch die Krankenkasse Ihr Dispositionsrecht (Wahlrecht bei Umdeutung) eingeschränkt - smot können Sie nur noch abwarten, wann was passiert.

Bezgl. der telefonischen Rückfrage beim Rententräger: vmtl. wird auf ein 'Rentenvorverfahren' verzichtet, da ausreichend aussagekräftige Ergebnisse aus der Reha vorliegen und keine weitere gutachterliche Untersuchung erforderlich ist.

von
Gaby

Hallo,

danke für die Antwort. Dann muss ich wohl bei der DRV anrufen, denn die Rentenberaterin erreiche ich nicht, weil man erstens keine Telefonnummer bekommt, zweitens man ohne Termin nicht vorgelassen wird und drittens wechseln sich die Rentenberater ab. Die Chance mit der Beraterin zu sprechen ist daher gleich Null. Aber ich kann ja auch die Service-Hotline anrufen.

von
oder so

Zitiert von: Gaby

...Aber ich kann ja auch die Service-Hotline anrufen.

Die dann mit Ihnen telefonisch hochsensible medizinische und persönliche Daten besprechen soll...???

Warten Sie doch einfach Ihren Bescheid ab - der kann nicht mehr lange auf sich warten lassen!

von
Gaby

Zitiert von: oder so

Zitiert von: Gaby

... dem Rentenberater vorstellen soll, zwecks Erwerbsminderungsrente. Nun war ich dort und bin dort gut informiert worden...

.... Was bedeutet das? Ich habe leider vergessen, danach zu fragen...

Sie wurde beim ersten Termin gut beraten, erledigen alles mögliche und haben nach 10 Wochen noch immer keine Ahnung was gelaufen ist?!

Aus der Reha wurde Sie arbeitsunfähig entlassen mit Verdacht auf Erwerbsminderung - soweit so gut. Im Grunde hätten Sie (selbst nach Aufforderung durch die KK) gar nicht unternehmen müssen, da die DRV mit diesem Reha-Ergebnis von sich aus die Umdeutung des Reah- in einen Rentenantrag prüfen wird. Wenn das Krankengeld ausläuft besteht (in der Regel) ein Anspruch gegenüber der Arbeitsagentur (trotz AU und trotz Arbeitsvertrag). Gut, Sie haben nun eben das Verfahren beschleunigt, was Sinn macht, wenn die erwartende Rente höher ist, als das derzeit bezogene Krankengeld (darüber wurden Sie hoffentlich umfassen aufgeklärt, wenn Sie den Antrag möglichst rasch einreichen sollten?!) - vmtl. hat zwischenzeitlich auch die Krankenkasse Ihr Dispositionsrecht (Wahlrecht bei Umdeutung) eingeschränkt - smot können Sie nur noch abwarten, wann was passiert.

Bezgl. der telefonischen Rückfrage beim Rententräger: vmtl. wird auf ein 'Rentenvorverfahren' verzichtet, da ausreichend aussagekräftige Ergebnisse aus der Reha vorliegen und keine weitere gutachterliche Untersuchung erforderlich ist.

Sorry, es hieß Vorverfahren, nicht Vorüberprüfung. Jetzt, als ich es las, fiel es mir wieder ein.

Die Rente wird so hoch wie das Krankengeld sein, zusätzlich würde ich noch eine Zusatzrente durch meinen Arbeitgeber bekommen, aber ich denke, dass das keine Rolle spielt, was das Dispositionsrecht angeht.

von
Gaby

Zitiert von: oder so

Zitiert von: Gaby

...Aber ich kann ja auch die Service-Hotline anrufen.

Die dann mit Ihnen telefonisch hochsensible medizinische und persönliche Daten besprechen soll...???

Warten Sie doch einfach Ihren Bescheid ab - der kann nicht mehr lange auf sich warten lassen!

Ja, das würde ich ja, aber ich habe von vielen Leuten gehört, dass sich das ganze Verfahren (bis zum Bescheid) durchaus auch 6 Monate oder länger dauern kann. Aber es stimmt schon, die Hotline wird mir auch nicht helfen können. Ich warte einfach ab, falls etwas fehlen sollte, wird man sich melden. Danke sehr.

von
Ruth Asmussen

Mit Vorverfahren ist das Rehaantragsverfahren gemeint. Das heisst , dort wurde ja schon geklärt das Sie grundsätzlich die versicherungstechnischen Voraussetzungen sowohl für eine med. Reha ( sonst wäre die ihnen ja gar nicht gewährt worden ) als auch für de EM-Rente erfüllen. In der Hinsicht muss alo nix mehr gepprüft werden, das wurde eben im Vorverfahren / rehaverfahren bereits alles erledigt.

Jetzt geht es einzig und alleine " nur " noch um die medizischen Voraussetzungen für die EM-Rente. Die werden jetzt mit dem Antrag vom med. Dienst der RV geprüft, wobei man dort hauptsächlich auf den Rehabericht und dessen Ergebnis dann abstellt. Die RV ist daran aber nicht zwangsläufig gebunden und kann auch durchaus eine völlig andere Entscheidung im Rentenverfahren treffen. Also auch wenn im Rehabericht eine Renten empfohlen wird haben Sie diese noch nicht 100% dann sicher !

von
Gaby

Zitiert von: Ruth Asmussen

Mit Vorverfahren ist das Rehaantragsverfahren gemeint. Das heisst , dort wurde ja schon geklärt das Sie grundsätzlich die versicherungstechnischen Voraussetzungen sowohl für eine med. Reha ( sonst wäre die ihnen ja gar nicht gewährt worden ) als auch für de EM-Rente erfüllen. In der Hinsicht muss alo nix mehr gepprüft werden, das wurde eben im Vorverfahren / rehaverfahren bereits alles erledigt.

Jetzt geht es einzig und alleine " nur " noch um die medizischen Voraussetzungen für die EM-Rente. Die werden jetzt mit dem Antrag vom med. Dienst der RV geprüft, wobei man dort hauptsächlich auf den Rehabericht und dessen Ergebnis dann abstellt. Die RV ist daran aber nicht zwangsläufig gebunden und kann auch durchaus eine völlig andere Entscheidung im Rentenverfahren treffen. Also auch wenn im Rehabericht eine Renten empfohlen wird haben Sie diese noch nicht 100% dann sicher !

Hallo,

danke sehr. Mit dieser Aussage kann ich etwas anfangen. Die Rentenberaterin von der DRV meinte, dass ich auch nciht zu einem Gutachter muss, was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann.

Schönen Abend.

Mfg
Gaby

von
Ruth Asmussen

Doch sicher kann das so sein. Wenn sich der med. Dienst der Einschätzung zu ihrer EM im Rehabericht anschliesst, warum sollte man Sie dann noch zusätzlich und ohne Not zu einem Gutachter schicken ? Der kostet ja nun auch wieder Geld und die RV ist schon darauf bedacht keine unnötigen Kosten zu verursachen. Wichtig ist eben das der Rehabericht in sich schlüssig und für den med. Dienszt nachvollziehbar ist und sich mit den anderen über Sie bereits vorliegenden ärztlichen Unterlagen zeimlich deckt. Sollten da Widersprüche auftauchen käme natürlich dann noch eine Begutachtung in Betracht um letzte Klarheit sich zu verschaffen.

Ein Gutachter wird eben NUR dann eingeschaltet wenn der med. Dienst anhand der vorliegenden ärztlichen Unterlagen keine eindeutige Entscheidung zur EM-Rente treffen kann. Bei ihnen ist diese Beguachtung um Grunde genommen ja bereits in der kürzlich absolvierten Reha erfolgt. Und in einer mehrwöchigen Reha kann sicher eine bessere Beurteilung zur EM abgeben werden als in eriner 2-3 stuendigen Beguachtung bei einem Gutachter.

von
Gaby

Zitiert von: Ruth Asmussen

Doch sicher kann das so sein. Wenn sich der med. Dienst der Einschätzung zu ihrer EM im Rehabericht anschliesst, warum sollte man Sie dann noch zusätzlich und ohne Not zu einem Gutachter schicken ? Der kostet ja nun auch wieder Geld und die RV ist schon darauf bedacht keine unnötigen Kosten zu verursachen. Wichtig ist eben das der Rehabericht in sich schlüssig und für den med. Dienszt nachvollziehbar ist und sich mit den anderen über Sie bereits vorliegenden ärztlichen Unterlagen zeimlich deckt. Sollten da Widersprüche auftauchen käme natürlich dann noch eine Begutachtung in Betracht um letzte Klarheit sich zu verschaffen.

Ein Gutachter wird eben NUR dann eingeschaltet wenn der med. Dienst anhand der vorliegenden ärztlichen Unterlagen keine eindeutige Entscheidung zur EM-Rente treffen kann. Bei ihnen ist diese Beguachtung um Grunde genommen ja bereits in der kürzlich absolvierten Reha erfolgt. Und in einer mehrwöchigen Reha kann sicher eine bessere Beurteilung zur EM abgeben werden als in eriner 2-3 stuendigen Beguachtung bei einem Gutachter.

Vielen herzlichen Dank. Ihre Ausführungen sind wirklich sehr gut nachvollziehbar, wenn man nicht so viel Ahnung hat.

LG
Gaby

Experten-Antwort

Hallo Gaby,

Ihre Fragen wurden bereits von den anderen Forumsteilnehmern beantwortet. Eine Begutachtung wird vermutlich nicht mehr stattfinden, da anhand der medizinischen Reha- Unterlagen eine Entscheidung getroffen werden wird. Stellen Sie, wie ebenfalls vorgeschlagen, bei der Agentur für Arbeit einen Antrag auf Arbeitslosengeld für den Fall Ihrer Aussteuerung bei der Krankenkasse.

von
Gaby

Zitiert von: Ruth Asmussen

Hallo Gaby,

Ihre Fragen wurden bereits von den anderen Forumsteilnehmern beantwortet. Eine Begutachtung wird vermutlich nicht mehr stattfinden, da anhand der medizinischen Reha- Unterlagen eine Entscheidung getroffen werden wird. Stellen Sie, wie ebenfalls vorgeschlagen, bei der Agentur für Arbeit einen Antrag auf Arbeitslosengeld für den Fall Ihrer Aussteuerung bei der Krankenkasse.

Danke, das habe ich schon gemacht. Kann man ungefähr sagen, wann man Bescheid bekommt, wenn kein Vorverfahren stattfindet?

Mfg
Gaby

Experten-Antwort

Hallo Gaby,

natürlich können wir hier im Forum keine konkreten Angaben zur Bearbeitungsdauer Ihres Rentenantrages machen, allerdings sollten bei einem vollständigen Rentenantrag und einem vollständig geklärten Versicherungskonto lediglich noch die letzten Daten bis zum Versicherungsfall sowie die Daten der Krankenversicherung angefordert werden müssen.
Eine Bescheiderteilung innerhalb weniger Wochen sollte daher möglich sein.