von
Barth

Guten Tag,
bin seit vielen Jahren rentenversichert (zuerst als Angestellte im Öffentlichen Dienst, dann über Künstler Sozialkasse). Nun wechsle ich in den Beamtenstatus im Vorbereitungsdienst (wg. einer Fachlehrerausbildung). Kann ich meine Rentenversicherung über freiwillige Beiträge lückenlos weiterführen. Werde voraussichtlich in 2 Jahren wieder Angestellte im Öffentlichen Dienst sein.

von
zelda

Hallo Frau Barth,

sofern Sie bereits 60 Monate mit Beiträgen in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, können Sie für die Zeit des Vorbereitungsdienstes freiwillige Beiträge einzahlen.

(Die Bedingung der 60 KM ist Bedingung nach aktuellem Recht, dies soll aber in Zukunft wegfallen).

Ich persönlich finde dies jedoch nicht sinnvoll, sofern Sie bereits jetzt davon ausgehen, nur zwei Jahre Beamtin zu sein:

Sofern Sie innerhalb von zwei Jahren nach dem Ende des Vorbereitungsdienstes nicht wieder Beamtin werden (davon gehen Sie ja aus), findet durch Ihren Dienstherren eine Nachversicherung nach § 8 SGB VI statt. Ihr Dienstherr zahlt also Beiträge für die Zeit des Vorbereitungsdienstes nach, somit wäre die Zeit belegt.

Die freiwilligen Beiträge würden dann nach § 182 Absatz 2 SGB VI wieder erstattet werden. Sie hätten somit der DRV ein zinsloses Darlehen gegeben.

MfG

zelda

Experten-Antwort

Wenn Sie bereits eine Mindestversicherungszeit (Wartezeit) von fünf Jahren zurückgelegt haben, können Sie sich grundsätzlich freiwillig versichern. Bevor Sie freiwillige Beiträge zahlen, empfehlen wir Ihnen jedoch sich mit einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung in Verbindung zu setzen.