von
Desiree

Hallo,

gesetzt den Fall, ich würde erwerbsunfähig werden, bekäme ich aus einer von mir finanzierten BUZ ca. 500 Euro monatlich. Wird diese auf die Grundsicherung angerechnet? Ich bin Bj 62.

MfG - Desiree

von
Desiree

Also, wenn diese exorbitant billiant ausführlichen Antworten treffend sind, rächt es sich im Falle eines Falles bitter, privat vorgesorgt zu haben, nein? Die VS kündigen und den Beitrag unterm Kopfkissen horten brächte also weit mehr...

von
Beitragszahler

Hallo,

legen sie Ihr Geld auf ein ganz normales Sparbuch auch wenn es nur ~ 2% Zinsen per Anno bringt -

Dies hat jedoch den Vorteil das alle heutigen Versprechungen auf eine hohe Rendite sei es vom Staat

( DER grösste Lügner im NICHT einhalten von gemachten Zusagen oder Versicherungen oder Bänker )

Sie nicht in einigen Jahren vor Zorn den Glauben verlieren !

Meine gemachten Erfahrungen in den vergangenen 43 Jahren !

Viel Glück !

von
Bernhard

Ja, die Leistungen aus einer BUZ werden in voller Höhe auf die bedarfsabhängige Grundsicherung angerechnet.

von
Schäuble, Raffelhüschen, Mißfelder und andere Freunde der Rente mit 70

Grundsicherungsleistungen, egal ob nach SGB II oder XII (Sozialgesetzbuch), sind steuerfinanzierte Leistungen, die nur bei Bedürftigkeit gewährt werden.

Sämtliche zur Verfügung stehenden Einkünfte, ob nun privater oder öffentlicher Herkunft, sind auf diese anzurechnen bzw. vorrangig in Anspruch zu nehmen. Desgleichen muss man –abzüglich geringer Freibeträge- sein gesamtes zur Verfügung stehendes Vermögen einsetzen, um die Bedürftigkeit abzuwenden.

Wenn man sich schon privat absichert, dann sollte die Absicherung so bemessen sein, dass man im Leistungsfall schon etwas mehr als das Existenzminimum, das ansonsten durch Grundsicherungsleistungen notdürftig abgedeckt würde, zur Verfügung steht.

von
Schäuble, Raffelhüschen, Mißfelder und andere Freunde der Rente mit 70

Grundsicherungsleistungen, egal ob nach SGB II oder XII (Sozialgesetzbuch), sind steuerfinanzierte Leistungen, die nur bei Bedürftigkeit gewährt werden.

Sämtliche zur Verfügung stehenden Einkünfte, ob nun privater oder öffentlicher Herkunft, sind auf diese anzurechnen bzw. vorrangig in Anspruch zu nehmen. Desgleichen muss man –abzüglich geringer Freibeträge- sein gesamtes zur Verfügung stehendes Vermögen einsetzen, um die Bedürftigkeit abzuwenden.

Wenn man sich schon privat absichert, dann sollte die Absicherung so bemessen sein, dass man im Leistungsfall schon etwas mehr als das Existenzminimum, das ansonsten durch Grundsicherungsleistungen notdürftig abgedeckt wird, zur Verfügung steht.

von
Desiree

Den Glauben werde ich nach diesen Aussagen schon jetzt begraben. Müssen. Privat 'besser' vorsorgen würde ich auch gern, aber da geht's mir wie vielen: WOVON denn noch?
Lieben Dank für die Auskünfte.

von
Schäuble, Raffelhüschen, Mißfelder, 50-Plus-Münte und andere Freunde der Rente mit 70

Sollten Sie zu allem Überfluss auch noch „Riestern“, weil ja von den Regierenden die Zulagen und Steuerermäßigungen so schön als Geschenk angepriesen worden sind, stellen Sie sofort die unnötige Sparerei ein. Denn auch diese „Geschenke“ werden vom Grundsicherungsträger gnadenlos wieder einkassiert.