von
Bernd

In einem Abschlußbericht der Rehaklink heißt es :""

Aus medizinischer Sicht besteht für den Pat. ein Leistungsvermögen von unter 3 h täglich für die letzte Tätigkeit als Rettungssanitäter. Besondere Anforderungen an die Feinmotorik der rechten Hand können nicht gestellt werden. Weitere qualitative Einschränkungen bestehen :Zwangshaltungen müssen ebenso vermieden werden wie Überkopfarbeiten bzw. Überbeanspruchungen des rechten Armes. Der Pat. sollte weder Stäuben, Aerosolen, Zugluft, Nässe,bzw.häufig wechselnden Temperaturen ausgesetzt werden.Auf eine ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes weisen wir ausdrücklich hin. Wir gehen für den Zeitraum der ersten 6 Monate davon aus ,das dem Pat. die Möglichkeit eingeräumt werden muß, innerhalb der Arbeitsabläufe häufiger Pausen einzulegen. Nach Ablauf eines halben Jahres gehen wir von der Wiederherstellung einnes vollschichtigen Leistungsvermögens für leichte körperliche Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aus """
Was ist von so einer Beurteilung zu halten ?? Muß die DRV eine Verweisungstätigkeit benennen ??

von
maier

warum sollte die DRV im Reha Schlußbericht eine Verweisungstätigkeit benennen müssen?
Darum geht es höchstens wenn eine Rente abgelehnt wurde.

von
§ XYZ

Sie sind nach Einschätzung des Entlassberichtes nach ca.6 Monaten wieder in der Lage,eine leichte Tätigkeit auf dem sogn.allgem.Arbeitsmarkt aufnehmen zu können.Das wäre dann so was wie Pförtner oder Telefonist z.B.Nach dem riessigen Aufschwung unserer Wirtschaft und dem kapitalen Rückgang der alo.Zahlen wird es dies Art von Tätigkeiten jetzt wieder wie Sand am Meer geben.Auch werden die Arbeitgeber die soclhe Stellen zur Verfügung stellen könnensich darum reissen,gesundheitlich eingeschränkte ältere Arbeitnehmer anzustellen.Noch bessere Chancen müsste man mit einem Schwerbehinderten ausweis auf solch eine Tätigkeit haben.Warten Sie mal die nächsten 6 Monat in Ruhe ab.Das löst sich für Sie alles in Wohlgefallen auf.

MfG

von
gostfacekillah

Yo, worum gehts denn?
Das ist ein Entlassbericht, den du da zitierst, kein Gutachen. Danach biste erstmal krank. Wenn du nock keine 78 Wochen Krankengeld voll hast, musste das kriegen! Wenn ja, is nur interesaant ob die RV dir ne Rente wegen teilw. erwerbsminderung zugesteht und für wie lange! Da is zunächst mal der Bescheid wichtig und nich der Arztbericht aus der Reha!

von
???

Nach der Einschätzung wird die DRV Ihnen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben vorschlagen. Sollten Sie eine Rente wollen, müssen Sie die beantragen. Mit einer Umdeutung des Reha-Antrages wird es wohl nichts. Sollten Sie vor dem 01.01.1961 geboren sein, könnte Anspruch auf eine Rente wegen teiweiser EM bestehen.
Sollten Sie den Rentenbezug im Sinn haben, sollten Sie sich darüber im klaren sein, dass Ihr Krankengeld vermutlich höher als die zu erwartende Rente ist. Auf der anderen Seite spricht der Entlassungsbericht eher dafür, dass Sie evtl. den Rechtsweg beschreiten müssen, um eine Rente zu erhalten. Welches Risiko Sie eingehen, müssen Sie abwägen.

von
Bernd

Ich erhielt schon volle Eu Rente ab 1999 . Im März 2005 nicht weitergewährt worden . Bin schon vorm SG . Wollt nur mal so fragen wie ihr das seht und meine Eventuellen Chancen ?

von Experte/in Experten-Antwort

Eine Verweisungstätigkeit muss im Rehaentlassungsbericht nicht genannt werden.

von
Wissender

Ihr Problem besteht hauptsächlich darin die ziemlich unsubstantiierten Wertungen im Rehaentlassungsbericht aus der Welt zu schaffen.

Wenn Sie bei der Entlassung aus der Klinik keine Entbindungserklärung bzgl. des Berichtes unterschrieben haben, ist der Bericht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in die Hände der DRV gelangt.

Derzeit laufen gegen die DRV BUnd und einige Regionalträger Verfahren wegen der m.E. rechtswidrigen Praxis der DRV die Rehaärzte als auskunftspflichtige "Datenverarbeiter im Auftrag" anzusehen.

Besprechen Sie das deshalb mit Ihren Rechtsbeiständen bzw. Anwälten.