von
Peter Podschuß

Inwiefern führt eine Gehaltsumwandlung dazu, dass die Rentenansprüche aller Versicherten sinken? Doch nur bei denjenigen, die eine Gehaltsumwandlung durchführen und unterhalb der RV-BBG verdienen.

von Experte/in Experten-Antwort

Im Artikel haben wir uns auf eine Pressekonferenz im letzten Jahr bezogen, bei der Herr Rische wie folgt die Ausfälle begründet: "Aufgrund der modifizierten Rentenanpassungsformel, die auf die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgelte Bezug nimmt, hat eine Ausweitung der Entgeltumwandlung eine Dämpfung der jährlichen Rentenanpassung zur Folge. Dies führt dann zu einer geringeren Bewertung der Rentenansprüche sowohl der heutigen Rentner als auch der künftigen Rentner, d.h. der heutigen Versicherten. Die geringere Bewertung der individuellen Rentenansprüche trifft dabei im Übrigen alle Versicherten und Rentner in gleicher Weise, unabhängig davon, ob sie selbst die Möglichkeit der Entgeltumwandlung nutzen oder nicht."

von
Peter Podschuß

Dieser Zusammenhang ist - individuell betrachtet - ein gutes Argument FÜR die Gehaltsumwandlung. Damit sichert sich der Beitragszahler seine Beiträge für seine eigene Rente, ohne sie mit anderen teilen zu müssen.

von
Schäuble, Mißfelder, Raffelhüschen, 50-plus-Münte u. andere Freunde der Rente mit 70

Schon bald wird es auch der letzte Bürger in dieser Republik begriffen haben. Innerhalb des bundesrepublikanischen Pleitestaats gibt es kein Entrinnen für Otto Normalverbraucher. Diesem wird von Renten-, Kranken-, Pflegekassen und letztendlich vom Fiskus leider keine Chance gelassen “sein Schäfchen ins Trockene zu bringen”

Unsere Regierenden schieben Finanzströme nur von einem Sozialversicherungsträger zum anderen und mästen nebenbei noch die Banken- und Versicherungswirtschaft.

Durch den ersatzlosen Verzicht auf die Arbeitgeberanteile ist die Entgeltumwandlung ferner noch ein Entlastungsprogramm für Arbeitgeber

Wie mehrfach erwähnt, bringt die Entgeltumwandlung für Versicherte in der Gesetzlichen Krankenversicherung letztendlich nur Verluste ein (Vollverbeitragung in der Auszahlungsphase, ersatzloser Verzicht auf die Arbeitgeberanteile, volle Steuerpflicht in der Auszahlungsphase).

Der einzige Ausweg ist das von der Politik zur Zeit propagierte “Kinderkriegen

”. So ist es beruhigend zu wissen, dass die Raiffeisenbank Kleinwalsertal ein Kind hat, nämlich eine Tochter im deutschsprachigen Liechtenstein, das bekanntlich NICHT Mitglied der EU ist.

Lesen Sie hierzu meinen Artikel

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=51491&dekade=2