von
Berni

Hallo,
ich bin z.Z. in Altersteilzeit und werde in 3 Jahren vorgezogene Altersrente für langjährig Versicherte beantragen. Bis zu meinem 65. Lebensjahr gilt dann die Hinzuverdienstgrenze von 400 Euro monatlich.
Ich habe mich bei mehreren Windparks beteiligt, so dass ich bei Rentenbeginn durch die unternehmerischen Beteiligungen vermutlich ein monatliches Zusatzeinkommen von über 400 Euro haben werden (steuerlich betrachtet).

Meine Frage: Wenn ich meine Anteile an den Windparks an meine Ehefrau verschenke (wir haben Gütergemeinschaft), habe ich dann keine Renteneinbuße zu erwarten?

Vielen Dank für die Antwort.

von
Kollektor

Wenn Sie Ihre Windparkanteile an Ihre Frau verschenken, verlagern Sie das Problem der Hinzuverdienstgrenze auf Ihre Frau. Evtl. steuerliche Probleme klären Sie mit einem Steuerberater.

Experten-Antwort

Für die gesetzliche Rentenversicherung ist das im Steuerbescheid angegebene
Arbeitseinkommen maßgebend. Werden die Beteiligungen an Windparkanlagen
steuerlich als "Einkünfte aus Gewerbebetrieb" behandelt, handelt es sich hierbei
um zu berücksichtigendes Arbeitseinkommen.
Wenn Sie die Beteiligungen an Ihre Ehefrau verschenken, müsste eine steuerliche
Berücksichtigung bei Ihrer Ehefrau erfolgen.