von
BriSchi

Mir wurde befristet eine Rente wegen Teilerwerbsminderung bewilligt.
Ich bleibe mit verminderter Stundenzahl erwerbstätig.
Die Stunden habe ich so weit reduziert, dass ich mein Arbeitsentgelt (z.B. x Euro) knapp
unter der für mich gültigen monatlichen Hinzuverdienstgrenze liegt.

Nun hat mein AG vor einigen Jahren für mich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen.
Der monatlichen Beitrag von ca. 100,- € wird auf meiner Gehaltsabrechnung
zusätzlich zu meinem Arbeitsentgelt ausgewiesen, so dass sich ein Gesamt-Brutto von (x + 100) Euro ergibt.
Nach Steuern wird der Beitrag zur BU-Versicherung wieder abgezogen.

Frage:
Überschreite ich hiermit die nun doch die monatliche Hinzuverdienstgrenze ?
Zählen die 100 Euro also mit zu meinem Arbeitsentgelt?
Wenn ja sehe ich 2 Möglichkeiten:
1. Ich müsste in diesem Fall meine Stundenzahl weiter reduzieren oder
2. meinen AG bitten, die Beiträge zur BU-Versicherung als Einmalzahlung in einem Monat (Juli)
zusammenzufassen. Letzteres hätte steuerliche Nachteile.
Danke für Ihre Hilfe
BriSchi

von
ich

Maßgeblich für die gesetzliche Rentenversicherung ist das sozialversicherungspflichtige Bruttoarbeitsentgelt.

von Experte/in Experten-Antwort

Die Zuwendung des Arbeitgeber könnte im bestimmten Fällen zum Arbeitsentgelt zählen. Wir empfehlen Ihnen sich direkt an Ihren zuständigen Rentenversicherungsträger zu wenden.