von
H2O

Hi,
ich bin 64 Jahre und beziehe Frührente. Ich habe angefangen Bilder zu malen und zu verkaufen. Das Arbeitseinkommen = Gewinn aus dieser Tätigkeit ist vorerst negativ. Ich mache also übers gesamte Jahr hin Verlust oder evtl im nächsten Jahr einen kleinen Gewinn unter 1000,-- Euro pro Jahr, wenn es gut läuft.
Wie wird aus diesem Gewinn ein Monats-arbeitseinkommen ermittelt. Wird der Verlust/Gewinn durch 12 dividiert? Im Schnitt liege ich weit unter den 350--.
Bitte Hilfe!!

Danke
H2O

von
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Wenn Sie tatsächlich erst im nächsten Jahr Gewinn machen, dann ist das der Rentenversicherung egal. Denn ab dem 65. Lebensjahr dürfen Sie soviel hinzuverdienen wie Sie wollen und können.

Wünsche Ihnen viel Erfolg mit der Malerei!

von Experte/in Experten-Antwort

Als Hinzuverdienst gilt der monatliche steuerrechtliche Gewinn. Ab 65 können Sie grundsätzlich unbegrenzt hinzuverdienen.

von
H2O

Danke! Sie schreiben: "Als Hinzuverdienst gilt der monatliche steuerrechtliche Gewinn."
Frage dazu: ist das der Jahresgewinn lt. steuerrecht dividiert durch 12?
H2O

von Experte/in Experten-Antwort

JA! In diesem Fall wäre aber die Regelung des zulässigen Überschreitens (zweimal pro Kalenderjahr bis zu 700 Euro) nicht anwendbar. Voraussetzung für die Überschreitensmöglichkeit ist ein monatlicher Nachweis.

von
H2O

Danke sehr für die schnelle und kompetente Hilfe!
H2O

von
Brigitte

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Frage .........

ein Bekannter von mir erhält die volle Witwerrente und davon bestreitet er seinen Lebensunterhalt,
wie sieht es mit der Hinzuverdienstgrenze aus , ohne diese Rente zu verlieren .....? Er ist erst 49 Jahre alt und hat keine eigenen Einkünfte.
ich wäre dankbar , wenn sie mir eine Antwort zukommen lassen würden und verbleibe mit freundlichen Grüßen

B.Laschewski

von
Namenlos

Hallo Brigitte,

zunächst ein allgemeiner Hinweis: Um Antworten zu Ihrer Frage zu bekommen, empfiehlt es sich, einen eigenen neuen Beitrag zu schreiben, da unter RE:RE:RE usw. Ihre Frage sonst nicht gefunden wird.

Nun zu Ihrer Frage:

Bei der Witwerrente gibt es einen Freibetrag von zur Zeit 689,83 Euro. Das den Freibetrag übersteigende Einkommen wird dann zu 40 % auf die Witwerrente angerechnet. Das Bruttoeinkommen wird dabei vorher pauschal auf ein Netto-Einkommen heruntergerechnet, bei normalen Arbeitsentgelt beträgt die pauschale Kürzung 40 %.
Beispiel:
2000 Euro brutto ergeben 1200 Euro "netto" . Diese 1200 Euro übersteigen den Freibetrag von 689,83 Euro um 510,17 Euro. Von diesen 510,17 Euro werden wiederum 40 %, also 204,07 Euro, von der Rente abgezogen.

von Experte/in Experten-Antwort

Einkommen wird auf die Witwerrente angerechnet, wenn ein Freibetrag überschritten wird. Das den Freibetrag überschreitende Einkommen wird aber nur zu 40 Prozent angerechnet. Der zu berücksichtigende Freibetrag ist seit dem 1.7.2005 auf monatlich 689,83 Euro (Ost 606,41 Euro) festgesetzt. Er erhöht sich für jedes waisenrentenberechtigte Kind um 146,33 Euro (Ost 128,63 Euro).