von
Rebecca

Hallo,
Ich bin seit einigen Monaten AU, habe zwischenzeitlich keinen Arbeitsplatz mehr und besuche demnächst eine Reha Einrichtung in einem anderen Bundesland.
Wie ich mehrfach gelesen habe, werden Patienten mit ähnlichen Krankheitsbildern (Psychsomatisch) aus dieser Reha Einrichtung als "Arbeitsfähig" entlassen, obwohl sie AU angereist sind, und selbst wenn überhaupt nur eine minimale Verbesserung festgestellt haben.

Meine Frage ist nun: Da ich eine Lückenlose Krankschreibung nachweisen muß und es evtl. nicht am Entlassungstag zu meinem Arzt schaffe (Reiseweg etc.) ... kann ich mich auch am folgenden Tag krankschreiben lassen? Wenn nicht, geht das dann rückwirkend für einen Tag? Was ist wenn ich an einem Freitag entlassen werde und erst Montag wieder zu meinem Arzt kann?

Natürlich würde ich mich nur krankschreiben lassen, wenn sich wirklich noch nichts gebessert haben sollte! Ich hoffe das es mir nach der Reha besser geht, aber generell bereitet mir dieses Thema große Kopfschmerzen ... ich habe Angst meinen Krankengeldanspruch zu verlieren, obwohl ich dann evtl. noch krank sein könnte.

Danke schonmal für die Hilfe!

von
Mona

Hallo Rebecca, einen Tag kann der Arzt Sie rückwirkend krankschreiben. Auch wenn Sie am Freitag entlassen werden und erst am Montag zum Arzt gehen wird er Sie lückenlos krank schreiben.
Gute Besserung
Mona

von
Rentner1956

Guten Tag,
dieses Problem hatte ich in der Vergangenheit auch. Ob sie als Krank oder Gesund aus der Reha entlassen werden spielt keine Rolle. Sie müssen am gleichen Tag zum Arzt. Denn Krank entlassen ist keine Au. Ausschlaggebend ist das Datum der Ausstellung nicht die Rückwirkende AU.des Arztes, sonst verlieren sie ihren Anspruch auf Krankengeld.. Notfalls in die Ambulanz Krankenhaus und eine AU Bescheinigung holen.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Rebecca,

dies ist ein Forum der gesetzlichen Rentenversicherung.

Wegen Ihrer AU-Schreibung nach Ende der noch nicht angetretenen Rehabehandlung und der Krankengeldzahlung ab Entlassungstag kann ich Ihnen nur empfehlen, sich direkt an die zahlende Stelle, also Ihre Krankenkasse zu wenden.