von
leopold

Ist es als Rentner ein Vorteil oder ein Nachteil, wenn man fast sein ganzes Arbeitsleben als Angestellter über der Bemessungsgrenze verdient hat und dadurch freiwillig versichrt war?

von
Schiko.

Im gegensatz früherer jahre ist der beitragssatz ihrer
kasse gleich hoch.

Als weiterhin freiwillig versicheter laufen sie gefahr,
dass miete und höhere zinsen als die freistellung,
bis zur bemessung von monatlich 3.562,50 mit in
die beitragsberechnung einbezogen werden.

Innerhalb einer bestimmter frist können sie die ein-
stufung als pflichtversicheter beantragen.

Wäre schön, wenn sie nach der vorsprache bei der
kasse vom ergebnis wieder berichten.

Mit freundlichen Grüßen.

von
Heinzi

Hallo Schiko.

können sie mir das mit der bestimmten frist für die einstufung als pflichtversicherter einmal näher erklären. im voraus besten dank

mfg
heinzi

von Experte/in Experten-Antwort

Bevor eine Beurteilung möglich ist, ist die Frage zu klären, ob Sie als Rentner in der Krankenversicherung der Rentner pflichtversichert werden.

Die Pflichtversicherung in der Krankenversicherung der Rentner tritt nur dann ein, wenn Sie in der zweiten Hälfte Ihres Versicherungslebens zu neun Zehnteln (genannt Vorversicherungszeit) g e s e t z l i c h krankenversichert gewesen sind. Berücksichtigt werden sowohl Zeiten der Pflichtversicherung (zum Beispiel als Beschäftigter) als auch Zeiträume einer freiwilligen oder Familienversicherung.

Die Prüfung einer etwaigen Versicherungspflicht in der Krankenversicherung der Rentner obliegt ausschließlich dem Krankenversicherungsträger. Sollten Sie nicht ununterbrochen Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung bzw. in Ihrem Versicherungsleben bereits Mitglied eines privaten Krankenversicherungs-unternehmens gewesen sein, wenden Sie sich doch bitte zwecks Überprüfung an Ihre Krankenkasse.

Sollten Sie in der Krankenversicherung der Rentner pflichtversichert werden, sind Miteinnahmen sowie Zinsen nicht bei der Beitragsbemessung zu berücksichtigen.

von
Schiko.

Nein dies kann ich nicht.

Erinnere mich aber jetzt,
nach meiner eigenen bio-
grafie wurde ich von der
einstufung unterrichtet.
Gleichzeitig aber darauf
hingewiesen, durch eine
entsprechende erklärung
könnte ich weiterhin
freiwillig versichert bleiben
was ja ungeschickt ge-
wesen wäre.

MfG.