von
Elisabeth

Guten Tag,

ich bin Jahrgang 1956, habe bis zum Alter 63 knapp 46 Beitragsjahre voll u. bekomme trotzdem 10,2 % abgezogen, wenn ich denn mit 63 in Rente gehe.

Mehr als ernüchternd empfinde ich, wenn ich sehe, dass durch meine Arbeitskraft im Lauf meines Arbeitslebens rund 187.000 Euro in die Rentenkasse gezahlt wurden und ich mit 63 monatlich rund 1.300 Euro Rente bekomme. Wollte ich die eingezahlte Summe zurückbekommen, so müsste ich ca. 143 Jahre Rente beziehen.
Viel besser sieht es mit knapp 66 Jahren auch nicht aus, da bekomme ich ca. 1600 Euro Rente. Hier müsste ich ca. 116 Jahre Rente bekommen.

Vielleicht hätte ich mich doch die letzten Jahre in die soziale Hängematte legen sollen, dann würde ich mich jetzt nicht so ärgern.

von
W*lfgang

Zitiert von: Elisabeth
Wollte ich die eingezahlte Summe zurückbekommen, so müsste ich ca. 143 Jahre Rente beziehen.
Elisabeth,

Sie meinen sicher Monate/statt Jahren ...rechnen Sie nochmal neu! Insofern ist die 'Rendite' doch gar nicht so schlecht - oder meinen Sie, 'nen Privater würde Ihnen mehr ausschütten? ;-)

Sie haben es selbst in der Hand, aus Ihrer Rente mehr zu machen - was jammern Sie eigentlich? ...Sie haben die Chance jetzt die Rente ohne Abschlag entsprechend Ihrem Jahrgang zu bekommen, mit 63 + 10. Das war vor dem 01.07.2014 nicht so - insofern verstehe ich Ihre 'Entrüstung' nicht, 'Geschenke' abzulehnen ...für ein paar Monate Mehrarbeit - was hatten Sie denn vorher geplant?

Gruß
w.

von
Herz1952

Hallo Elisabeth,

nach meiner Rechnung wären es "nur" ca 12 Jahre.

Die Zahl 143 wären die Monate.

Rechnen Sie bitte nochmal nach.

von
Herz1952

War ich doch wieder mal zu langsam, zumindest mit dem Abschicken.

von
Elisabeth

Sorry, ich nehme die Berechnung zurück - meinte natürlich Monate! Das kommt davon, wenn man sich unnötig aufregt...

Wolfgang: Wieso habe ich die Chance, mit 63 ohne Abschläge zu gehen? Ich war bei der Rentenberatung u. genau dort wurde mir vorgerechnet, dass mir mit 63 10,2 % abgezogen werden.
Wäre schön, wenn Sie das noch mal kurz erläutern würden.

von
W*lfgang

Zitiert von: Elisabeth
Wolfgang: Wieso habe ich die Chance, mit 63 ohne Abschläge zu gehen?
Elisabeth,

l e s e n, was ich schreibe:

> Sie haben die Chance jetzt die Rente ohne Abschlag entsprechend Ihrem Jahrgang zu bekommen, mit 63 + 10

Gruß
w.

von
Liz N.

Dazu will ich auch was sagen, Sie sind 56 geb. 45 Beitragsj. voll, besser geht ja fast nichts. Ohne Abschlag bis 63J. u 8 Monate arbeiten, nicht 10 Monate. Wenn sie sich mit 63 J. noch 8 Monate arbeitslos melden haben sie auch keinen Abschlag. Schönen Sonntag

von
W*lfgang

Zitiert von: Liz N.
63J. u 8 Monate
...richtig, war wohl gedanklich noch im Vorvorbeitrag ;-)

Gruß
w.

von
Elisabeth

Liz u. Wolfgang,

das wäre ja zu schön, um wahr zu sein.
Wieso gibt mir dann gestern der Berater der Deutschen Rentenversicherung in Köln 2 Ausdrucke in die Hand, aus denen klar hervorgeht, dass wenn ich am 1.2.22, also mit knapp 66, in Rente gehe, dies abschlagsfrei tun kann, aber wenn ich am 1.4.19, also mit 63, gehe, 10,2 % Abzüge habe.

Man sollte doch meinen, dass, wenn ich mich praktisch an der Basis beraten lasse, ich eine korrekte Auskunft kriege, oder?

von
W*lfgang

Hallo Elisabeth,

wenden Sie sich an den Kollegen im Versicherungsamt Köln - der kann das. Was die dort örtliche DRV-Stelle ausgedruckt/beraten hat ...hmm, scheint an Ihrer Fragestellung vorbei zu sein - nunja, jeder so gut wie er es kann ;-)

Gruß
w.

von
Elisabeth

An alle, die mir geantwortet haben, danke!
Ich werde die Unterlagen mal von der IG BCE prüfen lassen. Es kommt mir komisch vor, dass zwischen meiner Rente mit knapp 66 und der Rente mit 63 eine Differenz von rund 300 Euro netto besteht.

von
W*lfgang

Zitiert von: Elisabeth
Es kommt mir komisch vor, dass zwischen meiner Rente mit knapp 66 und der Rente mit 63 eine Differenz von rund 300 Euro netto besteht.
...ist normal, bei entsprechenden Einkünften.

Hypothetisch:

Ihr Einkommen liegt bei 60.000 EUR. Für 3 Jahre weniger Arbeit/Rentenzuwachs sind es schon 150 EUR weniger Rente. Von Ihrer ungekürzten (Brutto-)Rente bis 63 von 1.500 EUR 10 % weniger, sind auch 150 EUR, macht die 'kleine' Differenz von 300 EUR aus. Da lohnt es sich doch, die 10 Monate ab 63 noch dranzuhängen ...da fehlt Ihnen nur 'nen Hunderter bis knapp 66.

> Ich werde die Unterlagen mal von der IG BCE prüfen lassen.

Na hoffentlich stimmt die Chemie und die können auch Rente ;-)

Gruß
w.

von
Elisabeth

Hallo Wolfgang,

die 10 Monate würde ich dann auch noch rum kriegen.
Schade nur, dass man mir so eine Vorgehensweise nicht bei der Beratung der DRV vorgeschlagen hat.
Die Chemie wird stimmen, ob's die Beratung auch tut... wir werden sehen :-)

von
C.

Was ist denn jetzt die genaue Frage?

von
Elisabeth

Sorry an die, die mir vernünftige Antworten gegeben haben. Aber ich dachte, ich befinde mich hier in einem seriösen Forum der DRV.
Dass sich hier Vollpfosten tummeln, die sich unter einem Pseudonym verbal austoben, war mir nicht bewusst.
Vielleicht sollten die Verantwortlichen dieses Forums mal ein bisschen aussieben, damit das Niveau nicht in die unterste Schublade rutscht.
Ich werde mich an dieser Stelle verabschieden - und NICHT heulen.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Elisabeth,
wenn Sie die Wartezeit von 45 Jahren erfüllt haben, besteht die Möglichkeit bei JG 56 mit 63 Jahren und 8 Monaten abschlagsfrei in die Altersrente für besonders langjährig Versicherte zu gehen. Sollte die Wartezeit nicht erfüllt sein oder sie auf einen früheren Rentenbeginn bestehen, z.B. mit (genau) 63, ist vor Vollendung der Regelaltersgrenze nur eine abschlagsbehaftete Rente möglich.