von
Acker

Wie werden Ausbildungszeiten aus den Jahren 1966 - 1969 bewertet ?
Ein Kollege behauptet diese Zeiten würden aufgewertet auf 75 % des Durchschnittswertes.

von
Inconspecta

Ihr Kollege hat Recht.
Maximal 36 Kalendermonate werden auf 75 % des Durchschnittswertes aufgewertet.

von
Acker

Danke an den Experten Inconspecta.

von
ausbilder

Lehrjahre sind keine Herrenjahre !

von
Sprock-Hövel

Zitiert von: ausbilder

Lehrjahre sind keine Herrenjahre !

Sprüche

von
Innungsmeister

Trotzdem ist da was wahres dran. Ich erlebe es jeden Tag.

Experten-Antwort

Sehr geehrte/-r Frau/Herr Acker,

zum besseren Verständnis der Bewertung der Zeiten der Berufsausbildung empfiehlt es sich, eine aktuelle Rentenauskunft von Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger anzufordern. Damit die Zeit der Berufsausbildung korrekt in die Rentenberechnung einfließen kann, muss sie in Ihrem Versicherungsverlauf als "Pflichtbeitragszeit beruflicher Ausbildung" ausgewiesen sein. Ist dies nicht der Fall, ist es erforderlich, diese durch entsprechende Unterlagen, z.B. Lehrvertrag und Abschlusszeugnis, nachzuweisen.

von
karli

Zitiert von: Inconspecta

Ihr Kollege hat Recht.
Maximal 36 Kalendermonate werden auf 75 % des Durchschnittswertes aufgewertet.

Nicht auf 75 % des Durchschnittswertes
sondern auf max. 0,75 Rentenpunkte

von
karli

Zitiert von: Inconspecta

Ihr Kollege hat Recht.
Maximal 36 Kalendermonate werden auf 75 % des Durchschnittswertes aufgewertet.

Nicht auf 75 % des Durchschnittswertes
sondern auf max. 0,75 Rentenpunkte

von
karli

Zitiert von: Inconspecta

Ihr Kollege hat Recht.
Maximal 36 Kalendermonate werden auf 75 % des Durchschnittswertes aufgewertet.

Nicht auf 75 % des Durchschnittswertes
sondern auf max. 0,75 Rentenpunkte

von
zelda

Hallo "Acker", hallo "karli",

für die Bewertung der Zeiten einer nachgewiesenen! und entsprechend im Versicherungskonto gekennzeichneten! Berufsausbildung gibt es eine mehrfache Begrenzung:

1. auf max. 3 Jahre (auch wenn die Ausbildung länger dauerte, in diesen Zeitraum werden aber vorrangig auch Zeiten einer Fachschule oder berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme mit eingerechnet)

2. auf 75 % des Gesamtleistungswertes (entspricht sehr grob gesprochen dem individuellen versicherten Durchschnittsverdienst) und

3. auf max. 0,0625 Entgeltpunkte pro Kalendermonat, entspricht 0,75 Entgeltpunkte pro Kalenderjahr (greift dann, wenn der Durchschnittsverdienst > 1 Entgeltpunkt ist).

Alles nachzulesen in § 74 SGB VI:

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__74.html

MfG

zelda