von
giell

Hallo
wie sind ein gemeinnütziger Verein, der sich um Betreuung behinderter Menschen kümmert.
Wir haben eine Vielzahl freiwilliger Helfer, die kleine Dienste für die behinderten Menschen erbringen (Zeitung vorlesen, spazieren gehen usw). Die Helfer bekommen eine kleine Aufwandsentschädigung von 6 € stündlich. Der Verdienst beträgt im Schnitt unter 100 € im Monat. Die Helfer können den Freibetrag nach § 3 Nr 26 EStG (2400 € im Jahr) nutzen, so dass keine Steuer bzw Sozialversicherung anfällt. Muss trotzdem in jedem Fall eine förmliche Lohnabrechnung durchgeführt werden ? Oder gibt es eine Vereinfachungsmöglichkeit für gemeinnützige Vereine? Der bürokratische Aufwand und die Kosten (Steuerberater) wären für uns enorm

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Herr Giell,

diese Frage kann ich Ihnen leider nicht beantworten, ich kenne mich zwar im Sozialversicherungsrecht aus, nicht jedoch im Arbeitsrecht bzw. Steuerrecht. Bzgl. dieser Frage wäre es sicher sinnvoll sich mal an einen Lohnsteuerhilfeverein/Steuerberater etc. zu wenden.

von
Rob

Je nach Ausgestaltung der Tätigkeit sind auch ehrenamtlich ausgeübte Tätigkeiten grundsätzlich sozialversicherungspflichtig. Auch der Mindestlohn muss evtl. beachtet werden. Nur fallen keine Beiträge an, wenn das Entgelt den steuerfreien Betrag nicht übersteigt. Meldungen müssen daher trotzdem (vorallem hinsichtlich der Unfallversicherung) erfolgen. Um eine Lohnabrechnung kommen Sie wohl nicht herum.

von
W*lfgang

Hallo giell,

nehmen Sie Kontakt mit der Minijob-Zentrale auf:

http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/node.html

Gruß
w.