von
Cologne

Guten Tag,

Ich habe einige Fragen bezüglich der Bewilligung von Weiterqualifizierungsmaßnahmen.

Der Bescheid für die LTA liegt vor, mein Arbeitsverhältnis ist noch aktiv, momentan beziehe ich Krankengeld.

Meine Fragen:
Ist es richtig das eine Weiterqualifizierungsmaßnahme nur durch Vorlage eines Arbeitsvertrages auf die dann entsprechende Position bewilligt wird?

Wo kann ich Informationen über die Bedingungen erhalten, mein Reha-Fachberater erscheint mir nicht genügend motiviert zu sein mich eingehend zu informieren und entsprechende Dokumente, Anträge ect. Auszuhändigen?

Welche Anträge / Dokumente braucht der Berater seitens des Arbeitgebers, wo sind diese zu beziehen?

Kann ich den Berater wechseln wenn ich mich nicht fachlich beraten fühle?

Vielen Dank für Ihre Thema bezogenen Antworten

von
???

Kommt immer darauf an, was Sie eigentlich wollen. Eine betriebliche Umschulung z.B. wird tatsächlich erst mit Bescheid bewilligt, wenn Sie einen Ausbildungsvertrag vorlegen. Das macht ja auch Sinn. Es gibt aber auch andere Fallgestaltungen mit anderen Maßnahmen.

Experten-Antwort

Hallo Cologne,

wenn Sie eine betriebliche Ausbildung anstreben, benötigen Sie natürlich zuerst einen Ausbildungsvertrag mit einem potentiellen Arbeitgeber. Auch bei Teil-/Zusatzqualifizierungen ist es sinnvoll einen Arbeitsvertrag vorzuweisen, damit die Qualifizierung auch auf die Erfordernisse des Arbeitspaltzes abgestellt werden kann.
Bei einer überbetrieblichen Weiterbildung ( z.B. in eienm Berufsförderungswerk ) wird in der Regel kein Arbeitsvertrag gefordert. Selbstverständlich können Sie den Berater wechseln, wenn Sie mit dem jetzigen Fachberater nicht zurechtkommen. Setzen Sie sich mit Ihrem Kostenträger in Verbindung, damit Ihnen ein neuer Berater bzw. neue Beraterin zugewiesen wird.