von
Friedrich Jaeger

Zitiert von:

Der Widerspruch ist binnen eines Monats nach Bekanntgabe des Verwaltungsaktes (VA) schriftlich oder zur Niederschrift bei der Behörde, die den VA erlassen hat, einzulegen (§ 70 VwGO). Wenn Sie unsicher sind, dann lassen Sie doch den Widerspruch in einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Rentenversicherung zur Niederschrift aufnehmen.

Danke für die Info.
Nur macht mich dieses wieder etwas unsicher :(
Wenn ich User "egal" richtig verstehe, ist es eigentlich ohne Bedeutung ob man in diesem Fall (liegt kein Rentenantrag vor, sondern nur einen Antrag auf Änderung der Versicherungsdaten) überhaupt einen Widerspruch einlegt.

Mein Freund könnte jederzeit sobald er einen Rentenantrag stellt mit einem älteren Dokument seine Daten zur Änderung mit beantragen. Erst dann wäre ein eventueller Widerspruch von höchster Wichtigkeit und Bedeutung.

Gruß

von
W*lfgang

Zitiert von: Friedrich Jaeger
Wenn ich User "egal" richtig verstehe, ist es eigentlich ohne Bedeutung ob man in diesem Fall (liegt kein Rentenantrag vor, sondern nur einen Antrag auf Änderung der Versicherungsdaten) überhaupt einen Widerspruch einlegt.
Friedrich Jaeger,

Sie verstehen Ihn richtig!

Ein Widerspruch ist nicht erforderlich, da er ohne die erforderlichen Dokumente zunächst nur zur Ablehnung führen würde - es sei denn, Sie wollen die getroffene Entscheidung jetzt im Klageweg bis nach Karlsruhe tragen.

Daneben gibt es das Mittel der 'Überprüfung', selbst bei Rentenbescheiden, die auch nach Rechtskraft eines Bescheides eine neue Entscheidung der DRV ermöglichen - wenn neue Beweismittel eine andere/bessere Entscheidung rechtfertigen.

http://raa.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB10_44R2

Gruß
w.

von
W*lfgang

Nachtrag - Frist 17.11.2015:

Wenn er sich am 17.11. einen Termin in der nächsten Beratungsstelle/Versicherungsamt telef. sichert mit dem Ziel gegen ein Bescheid Widerspruch einzulegen, hat er auch noch _viel_ mehr Zeit (bin bis auf Weiteres in Anatolien auf Dokumentensuche, komme im Februar zurück), Termin bitte erst im nächsten Jahr machen, wenn die Ausgrabungen voraussichtlich beendet sind. ...die Widerspruchsfrist als solche wäre formal gesichert, bis dahin kann er sich den Staub aus dem Kaftan schütteln/neue Belegen vorlegen - sofern die türkischen Behörden ihn nicht wegen widerrechtlich Mitnahme von Kulturgütern unter 'Beobachtung' stellen :-)

Wie oben schon gesagt, Widerspruch zz. unsinnig, da noch kein Leistungsantrag/Rente vorliegt.

Gruß
w.

von
Friedrich Jaeger

Zitiert von: W*lfgang

Nachtrag - Frist 17.11.2015:

Wenn er sich am 17.11. einen Termin in der nächsten Beratungsstelle/Versicherungsamt telef. sichert mit dem Ziel gegen ein Bescheid Widerspruch einzulegen, hat er auch noch _viel_ mehr Zeit (bin bis auf Weiteres in Anatolien auf Dokumentensuche, komme im Februar zurück), Termin bitte erst im nächsten Jahr machen, wenn die Ausgrabungen voraussichtlich beendet sind. ...die Widerspruchsfrist als solche wäre formal gesichert, bis dahin kann er sich den Staub aus dem Kaftan schütteln/neue Belegen vorlegen - sofern die türkischen Behörden ihn nicht wegen widerrechtlich Mitnahme von Kulturgütern unter 'Beobachtung' stellen :-)

Wie oben schon gesagt, Widerspruch zz. unsinnig, da noch kein Leistungsantrag/Rente vorliegt.

Gruß
w.

Vielen Dank für die Informationen und die nette Art etwas zu beschreiben :)
So kann sogar dieses Thema etwas Freude bereiten.

Wünsche noch einen schönen Tag.

Gruß
Friedrich