von
Christel

Ich bin Hausfrau, Kindererziehungszeiten sind abgelaufen, bin 50 Jahre alt, bekomme keine Arbeit, kann ich durch freiwillige Beiträge meine Rentenanwartschaft aufrecht erhalten?

von
Schiko.

Unter dem gesichtspunkt, dass überhaupt für eine rente
60 monate anrechnung erforderlich sind, können sich
durchaus freiwillige beiträge lohnen.

Nicht ganz klar was sie mit „ abgelaufen“ der KEZ.
meinen.
Tatsache ist aber, je kind werden 12 monate auf die
60 monate angerechnet. Bei 5 kindern sind es 60
monate.
Die geldliche auswirkung von 79,60 je monat
ist mit 4,25 €. rentenanrechnung sehr gering.

Je kind, vor dem 1.1.1992 geboren enstehen 26,12 €
rentenwert. Bei 4 kindern immerhin 104,48, dieser
betrag entfällt, wenn nicht für 12 monate je 79,60
freiwilliger beitrag bezahlt wird.

Mit freundlichen Grüßen.

von
Christel

na, meine Kinder sind nun zwölf Jahre alt, so das eine Anrechnung auf Kindererziehungszeiten nicht mehr bestehen. Ich habe 32 Jahre gearbeitet, um mit 63 in Rente gehen zu können, fehlen mir noch drei Jahre. Daher wollte ich diese mit den Mindestbeitrag aufstocken.

von
Schiko.

Nochmals, wenn es 32
jahre mindestbeitrags-
jahre sind fehler-richtig
genannt- 3 jahre.

Hätten sie 3 kinder zur
welt gebracht, egal wie
alt diese jetzt sind ,
35 jahre sind voll.

Zur verdeutlichung, meine
frau hat 5 kinder geboren,
nie beiträge bezahlt.
Für diese geburten von
1959 bis 1971 bekommt
sie 130,60 €.monat-
liche rente.

von
Schade

Sind bei Ihren 32 Jahren die Kindererziehungs- und Berücksichtigungszeiten schon berücksichtigt oder fehlen die noch?

Wenn alles geklärt ist und Sie 32 Versicherungsjahre aufweisen, ist es durchaus ratsam die 35 Jahre vollzumachen (z.B. mit freiwilligen Beiträgen, mit Minijobs, bei denen Sie auf die Versicherungspflicht verzichten).

Sind die Kinder noch nicht geklärt, so sollten Sie dies umgehend tun.
Am besten suchen Sie die nächstgelegene Beratungsstelle der Rentenversicherung auf - dort wird man alles klären.
(Stammbuch, Geburtsnachweise der Kinder mitnehmen!)

von Experte/in Experten-Antwort

Im vorliegenden Fall besteht die Möglichkeit freiwillige Beiträge zu zahlen. Dies könnte Sinn machne, um einen Anspruch auf Altersrente für langjährig Versicherte zu ermöglichen, für den 35 Jahre Beitragszeiten erforderlich sind. Hier ist jedoch eine persönliche Beratung sinnvoll um die Gegebenheiten genau beurteilen zu können. Eine Beratung wäre auch aufgrund der bevorstehenden Anhebung der Altersgrenzen und damit höheren Abschlägen anzuraten. Um eine Beratungsstelle in Wohnortnähe zu finden, können Sie im Internet auf der Seite "www.ihre-vorsorge.de" das Feld "Beratungsstellen" auswählen und dort Ihre Postleitzahl oder den Namen Ihres Wohnortes eingeben.