von
Berne

Sehr geehrte Experten,

nach 25 jähriger Tätigkeit bei einer großen Firma habe ich deren Abfindugsangebot angenommen und erhalte ab 2008 die nächsten 10 Jahre monatlich 1.000 Euro. Andere Leistungen(Al I oder AL II ) beziehe ich bewusst nicht. Krankenversichert bin ich über meine Ehefrau (AoK Familienversicherung).
Besteht eine Pflicht für mich derzeit monatliche Mindestbeiträge in die Rentenversicherung einzubezahlen um die in den letzten 25 Jahren erworbenen Ansprüche nichterene zu verlieren ?

Besten Dank im voraus für Ihre Stellungnahme

von
Regina

Eine Pflicht besteht meines Wissens nicht, es kann sich jedoch für sie lohnen, da z.B. bei einer Erwerbsminderungsrente geschaut wird, ob in den 60 Monaten vor einem Leistungsfall überhaupt 36 Monate mit Pflichtbeiträgen belegt sind.

Um das ganze vernünftig abklären zu können (hängt ja auch vom Alter ab) würde ich empfehlen eine Beratungsstelle der Rentenversicherung aufzusuchen. Dort wird man Ihnen sagen können, was am besten ist. Eine bewußte nicht-Meldung beim Arbeitsamt gehört meiner Meinung nach nicht dazu... (wiewohl man z.B. auch durch einen Minijob und die Beitragsaufstockung seine Ansprüche sichern kann)

http://rente.wordpress.com/

von
Schiko.

Eine pflicht für einen monatlichen pflichtbeitrag
besteht nicht. Halte es aber für zweckmäßig,
wenn sie einen monatlichen mindestbeitrag als
freiwilligen beitrag von 79,60 überweisen.

Somit sind es in 10 jahre 10 jahre beitragszeit
anrechnung. Dies kann wichtig sind für eine
später notwendige mindestbeitragszeit von
35 jahren bei vorgezogenem rentenbeginn.

Die personalabteilung eines grossbetriebes
kann ihnen auch sagen ob die monatliche
1000 €. zahlung brutto für netto verrechnet
verrechnet wird.

Könnte sein, auch beiträge zur RV.fallen
an, dann entfällt womöglich die 79,60 zahlung.
Keinesfalls sind aber die
25 jahre verloren.

MfG.

von Experte/in Experten-Antwort

Sehr geehrter Berne,
auch ich empfehle ein individuelles Beratungsgespräch in einer Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung, damit die Situation Ihrer Lebensplanung entsprechend erörtert und konzipiert werden kann. Damit würden Sie sicherstellen, dass die bisherigen Ansprüche nicht ohne weiteres in Verlust geraten. Information zahlt sich immer aus. Mit freundlichem Gruß