von
Erwin

Hab eine Frage zu meiner Rente. Bin in ATZ,gehe bald mit 60 J. in Freistellungsphase. Mit 63 J. bekomme ich nach meiner Info eine Rente von 1100 Euro Netto nach über 48 Arbeitsjahre. Dazu 300 Euro Netto Betriebsrente. Wer kann mit 1400 Euro leben? Gibt es dazu vom Staat noch Zuschuss? Viele die nie arbeiten bekommen im Alter auch nicht weniger vom Staat,wenn meine Info. stimmt? Danke für Antwort.

von
Wolfgang

Hallo Erwin,

Ihre Gesamtrente (1400) liegt absolut im normalen Bereich. Viele erreichen diesen Betrag nicht mal.

Vom Staat würden Sie mit 700 EUR im Monat versorgt werden - die Hälfte steht Ihnen davon nur zur Verfügung, der Rest ist fest für Miete, Heizung, Strom vergeben ...so 'stimmt' dann die Info.

Nebenbei, als Sie ATZ vereinbart haben, hätten Sie wissen müssen, dass Sie mit Rentenabschlag und 2 fehlenden Jahren bis zur Regelaltersgrenze 150/200 EUR verschenken - dafür haben Sie sich allein entschieden 'damit leben zu müssen'. Der Staat hätte Ihnen das vorher ausrechnen können ...

Gruß
w.

von
KSC

Mit 1400 € netto sind Sie sicherlich nicht bedürftig und erhalten keine Sozialhilfeleistungen.

PS: das heutige Ergebnis dürfte Sie eigentlich nicht überraschen, man erhält doch seit 5 jahren die jährliche Renteninformation und jeder ATZler erkundigt sich doch über seine Rente, bevor er den Vertrag unterschreibt.

Zum Thema Minirente gibt es ganz andere Zahlen, heute hatte ich in der Beratung eine Nettorente von 14,24 € für einen 65 Jährigen.

von
Renten-Fachmann

Die Zeiten, wo bei Altersrenten die übliche Nettorente über 2.000,00 DM bzw. 1.000,00 EUR lag, sind lange vorbei. Ein großer Teil hat jetzt wegen längerem Bezug von Arbeitslosengeld und -hilfe bzw. ALG I und ALG II in den letzten 20 Jahren und durch die Rentenabschläge bei vorgezogenen Renten weitaus weniger. Wer ein Gesamtrentennetto von 1.400,00 EUR hat ist schon ein reicher Mann.
Ich frage mich daher, ob das eine ernsthaft gestellte Frage ist. Mir kommen nämlich einige in den letzten Tagen gestellte Anfragen sehr merkwürdig vor (z.B. Bahamas).

von
Eckrentner

Ich habe 45 Jahre gearbeitet, bekam immer den Durchschnittsverdienst und erhalte mit 65 eine Rente von 1.071 €. Dafür brauche ich kein Auto mehr um auf die Arbeit zu fahren, meine Kinder sind aus dem Haus, ich habe mir jetzt eine kleinere Wohnung genommen. Wozu sollte man mehr Rente brauchen ?

von
andjessi

Ein z.B. 40-jähriger, der mit einer vergleichbaren Erwerbsbiographie und angesichts der beschlossenen schrittweisen Absenkung des Rente eine Nettorente von ca. 942,- EUR prognostiziert bekommen würde und der sicherlich keine Möglichkeit zur ATZ und "Freistellung mit 60" haben wird, kann Ihnen nur sagen: Jammern auf hohem Niveau!

von
Antwort

ZUM LEBEN!

von
Bedenken

Wenn Sie der Rentenfachmann sind dann möchte ich nicht den "nur " Rentenmann kennenlernen.

von
Schlauberger

Mit Ihrer Feststellung zu Bahamas kann man nur sagen.Sie sind ein echter Schlau-Schnell-Merker!

von
bala

Eigentlich sollte die Betriebsrente auf die gesetzliche Renten angerechnet werden.
Ich gehe mal davon aus, dass Ihr Beitrag (wahrscheinlich auch noch mehrere Beiträge) gar nicht ernst gemeint sind. Denn jedem ist doch mitlerweile klar: wer viel einzahlt bekommt eine kleine Rente und wer wenig einzahlt bekommt kaum eine Rente (gilt nicht für bestimmte bevorzugte Personengruppen wie z.B. Ex-DDRler,...)

von
Horst

Ja die armen Ossis. Ständig wird auf ihnen rumgehackt. Ich kann mir auch nicht genau erklären woran das liegt. Die hatten ja "nischt". Aber vieleicht liegt es daran, dass aus "nischt" ganz viel wurde auf Kosten der Allgemeinheit. Wertloses Geld wurde 1 zu 1 getauscht. Der aufbau Ost... wieviel geld dahin geflossen ist. Für nichts und wieder nichts. Im Osten gibts immernoch wenig Arbeit. So das viele "Ossis" in den Westen kommen um zu arbeiten. Somit werden die vielen neuen gebauten Straßen kaum genutzt. Und im Westen muss man sich durch Meter tiefe Schlaglöcher Quälen. Und das beste sind dann noch die Qualifikationen die jeder Ostbürger hat. Hier heißen sie Reinigungskraft. Und im Osten Diplom Fachkraft im Bereich Gebäudemanagement. Und das allerbeste ist noch, dass sich viele (nicht alle) die aus dem Osten in den westen kamen auch noch beschweren. Wie oft hört man den Spruch "Das hätte es im Osten nicht gegeben" oder so ähnlich. Obwohl... es gibt noch was besseres. Nähmlich Besserwisser. Diese Eigenschaft scheint vielen Ostbürgern angeboren zu sein. Wie schon gesagt... Ich kann mir auch nicht erklären, warum immer auf den Ossis rumgehackt wird. Ich hab nichts gegen Ossis. Ich finde jeder sollte einen haben... Man hat ihn ja schließlich bezahlt.

Experten-Antwort

Hallo Erwin,

sofern Sie der Ansicht sind, dass Sie mit den zu erwartenden Renten bedürftig werden, steht es Ihnen frei, sich bei dem für Sie örtlich zuständigen Sozialhilfeträger oder nach Vollendung des 65. Lebensjahres beim zuständigen Grundsicherungsamt nach evtl. zustehenden Unterstützungleistungen zu erkundigen.

von
Preußischer Oberst

Sind Sie nicht etwa DER Erwin (Lindemann)?
Der mit seiner Tochter eine Herren- Boutique in Wuppertal besitzt? Dann haben Sie doch genug Einkommen! Jammern Sie woanders!

von
Besserverdiener

Zu so viel Dummheit fällt mir fast nichts mehr ein ...

Die Betriebsrente ist eine der immer wieder propagierten drei Säulen der Altersvorsorge. Wer es versäumt hat, in seinem Berufsleben für das Alter vorzusorgen, der soll sich jetzt bitte mit solchen Äußerungen zurück halten.

Ich habe in meinem Leben sicherlich immer mehr verdient als der Durchschnitt und sehe es heute nicht als ein Almosen sondern als mein Recht an, dass ich neben meiner EM-Rente von 1750,- € auch meine Betriebsrente in Höhe von 3100,- € brutto beziehe. Hätte ich die nicht zur Verfügung, könnte ich meinen Lebensstandard nicht mehr halten. Ich will damit keine Neid-Debatte anstoßen, sondern nur verdeutlichen, dass eine rechtzeitige Vorsorge, ob betrieblich oder privat oder von beiden zu gleichen Teilen finanziert, sich am Ende auszahlt. Ich habe 40 Jahre lang die Höchstbeiträge in die Rentenversicherung eingezahlt und wurde immer mit einem Spitzensteuersatz zur Kasse gebeten. Ich will nicht jammern, mir geht es finanziell gut, aber dafür muss ich mich nicht schämen. Das habe ich mir in langen Jahren erarbeitet. Trotzdem klafft noch immer eine Lücke von etlichen hundert Euro zu meinem letzten Verdienst. Meine monatlichen Fixkosten übersteigen den Betrag der EM-Rente erheblich.

von
Untergang

Die Preußen waren schoneinmal unser Untergang.

von
B´son

Ihre Renten seien Ihnen gegönnt, nur stellen sie sich bitte die Frage, wie z.B. ein alleinverdienender Familienvater (sagen wir ein Lagerarbeiter mit einem jährlichen Bruttoverdienst von 25.000 - 27.000 EUR) überhaupt eine zusätzliche Altersvorsorge aufbauen soll...
Wenn ich in einem entsprechend großen Betrieb/Konzern angestellt bin (was Grundvoraussetzung für eine Betriebsrente in der von Ihnen genannten Höhe ist) und Einkünfte über der Beitragsbemessungsgrenze habe, dann ist es ein leichtes, mir nebenbei ein ordentliches Polster zu schaffen, die meisten Menschen sind aber eben nicht in dieser Lage/Position.

von
Boskop

Wer nichts in die RV einzahlt bekommt auch sein Geld. Ihr müßt nur Anträge stellen und keine Scheu haben. Irgendwo gibt es immer etwas zu holen. Ein kleiner Tipp von mir - In Fachbuchhandlungen gibt es Bücher die genau beschreiben was einem zu steht. Die kosten nicht viel!
Grusse vom Boskop

von
Ausgleichsamt

Geben Sie mir Bitte Ihre Bankverbindungen an.Wir gleichen Ihnen den Fehlbetrag zu Ihrem Lebensstandard dann aus.Zwar ist hier nicht klar,was ein halbtoter noch so an Geld braucht aber es sei Ihnen gegönnt.Sie haben ja sovielllllll Steuren zahlen müssen in Ihrem leben.

von
bala

Für Ihre Fixkosten kann nun wirklich niemand etwas. Mein EM Rentenanspruch liegt bei ca. 850,00 EUR. Ich kann mir alos gar nicht leisten EM zu werden. Deshalb arbeite ich auch nicht wie ein Tier und achte auf meine Gesundheit!!!!

von
Öha

Nach 5 Jahren ALG II und keinem eigenen Cent Beitrag kann man auch nicht mehr erwarten, oder?