von
golo

guten abend, meine damen und herren,
was muss ich beachten bei annahme eines minijobs, um meinen Status nicht zu verlieren?
Mein Status: Jahrgang 1951; seit 1.1.2004 arbeitslos; keine Leistungen vom arbeitsamt aufgrund betriebsrente; rente mit 60 (in 2011), aufgrund von bestandsschutz und jährl. renteninformation

von
Schiko.,

So recht verstehe ich ihre darlegungen nicht,
erlaube mir trotzdem stellung zu nehmen.

Grundsätzlich gilt, die rente wegen arbeits-
losigkeit- läuft mit jahrgang 1951 aus -gilt
für sie noch, glück gehabt.
Voraussetzung neben dem nachweis von 35
jahre mindestbeitragszeit ist die nachge-
wiesene arbeitslosigkeit von 52 wochen nach
58 ½ jahren.
Unter dieser voraussetzung ist die rente mit
60 und 18% lebenslangen abschlägen möglich.

Es ist klar, die zeit des bezuges von AG. I ist ab-
gelaufen. Eigentlich müssten sie doch hartz IV
erhalten.
Richtig ist, erhalten sie jetzt schon eine betriebs-
rente wird diese entsprechend angerechnet und
sie gehen bei hartz leer aus.
Wäre interessant, warum sie jetzt schon eine be-
triebsrente erhalten?
Durch die annahme eines minijobs können sie
ihren „Status“, wie immer dies gemeint ist, nicht
verlieren. Rentenmäßig bringt ihnen dies bei
dem höchstmöglichen betrag von €. 400 eine
rentensteigerung für jahrs von nur 3,20.

Falls die 35 jahre nicht vorhanden halte ich
einen eigenbeitrag von monatlich 19,60 ( 4,90%)
für wichtig. Somit wird ein jahr arbeitsverdienst
auch als ein jahr wartezeit angerechnet. Ohne zu-
zahlung gilt nur eine anrechnung von ca. 3 mo-
naten.
Rentenzuwachs im jahr 4,25 statt 3,20 euro.

Mit freundlichen Grüßen.

von
M

Für die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit ist nur Wartezeit von 15 Jahren erforderlich.

Mit "Status" meint golo vermutlich, dass er weiterhin (Trotz Aufnahme des MInijobs) als Arbeitssuchender gilt (Wichtig um überhaupt mit 60 in Rente gehen zu können).

Diesen Status verliert er nicht, wenn er "kurzzeitig" unter 15 Stunden pro Woche beschäftigt ist.

von
Schiko.

Entschuldigung, ja natür-
lich wie bei altersrente für
frauen reichen 15 beitragsjahre.

Meine aber auch die 15
stundenbegrenzung
ist seit 1.4.2003 hinfäl-
lig.

MfG.

von
M

Die Stundenbegrenzung spielt bei der Frage, ob eine Beschäftigung geringfügig ist seit 2003 keine Rolle mehr.

Bei der Frage, ob neben dieser Beschäftigung Arbeitlosigkeit vorliegt spielt diese Stundengrenze jedoch weiterhin eine Rolle (siehe hierzu § 118 SGB III)

von
Schiko.

Danke für die aufklärung.

MfG.

von Experte/in Experten-Antwort

Die Ausübung einer weniger als 15 Stunden wöchentlich umfassenden Beschäftigung schließt Beschäftigungslosigkeit nicht aus; gelegentliche Abweichungen von geringer Dauer bleiben unberücksichtigt. Mehrere Beschäftigungen werden zusammengerechnet.