von
Atlan

Guten Tag,
Ich bin 47 Jahre alt und seit 1993 Teil-BU-Rentner. Die Rente ist unbefristet bis längstens zum 58zigtem Lj. Ich bekomme keinerlei Leistungen vom Amt für Arbeit, aber ich soll mich alle 3 Monate melden. Bis auf die Tatsache das ich dort wie ein Bittsteller und von oben herab behandelt werde erfolgt keine weitere betreuung. Ich habe bisher auch nicht ein einziges Jobangebot bekommen, sondern die Aussage: Für sie haben wir eh nichts.

Nun zu meiner Frage:
Muss ich mich tatsächlich dort melden und was für Rentenrechtliche Nachteile oder gar Sanktionen, seitens der Rentenversicherung, hätte ich zu erwarten?

Experten-Antwort

Sie beziehen eine Rente wegen Berufsunfähigkeit. Die Angabe, längstens bis zum 58. Lebensjahr trifft so nicht zu. Da Sie diese Rente auf Dauer (unbefristet) erhalten, müsste der Rentenanspruch bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze (65. Jahre + Erhöhung je nach Geburtsjahr) gezahlt werden. Es erfolgt damit gemäß neuer Rechtsprechung eine schrittweise Anhebung der Regelaltersgrenze vom 65. auf das 67. Lebensjahr. Danach erfolgt die Umwandlung in die Regelaltersrente. Aufgrund des laufenden Rentenbezuges sind Sie bereits rentenrechtlich geschützt. Sie haben also grundsätzlich keine Nachteile seitens der Rentenversicherung zu erwarten, wenn Sie nicht mehr „Arbeitssuchend“ gemeldet sind.