von
L aus H

Ich habe im Oktober 2011 einen Antrag auf eine berufliche Reha gestellt, der zunächst abgelehnt wurde und dann nach dem 2. Widerspruch genehmigt wurde aufgrund neuer Gutachten von Psychiater und Therapeuten. Ich bekam dann eine LTA in Form einer Anpassungsmaßnahme zunächst für 5 Monate bewilligt. Während dieser 5 Monate wurde meine Belastbarkeit überprüft. Es sollte außerdem in der Zeit herausgefunden werden, ob überhaupt eine Umschulung notwendig wäre, oder ob ich als Quereinsteigerin aufgrund meiner Berufserfahrung ebenfalls Fuß fassen könnte. Nach den 5 Monaten wurde die Maßnahme nochmal um 7 Monate verlängert, damit ich mich im psychosozialen Bereich weiter festigen kann. Eine Umschulung brauche ich nicht wirklich, aber einen kaufmännischen Abschluss, damit ich überhaupt mit meinen körperlichen und psychischen Defiziten eine Chance auf dem Arbeitsmarkt habe. Den Abschluss kann ich erreichen mit einem 6-monatigen Vorbereitungskurs und der Abschlussprüfung bei der HK, jedoch sagt die DRV jetzt, dass sie mir diese nicht bewilligen wollen..welche Wege muss ich nun gehen, um diesen Lehrgang doch bewilligt zu bekommen?

Experten-Antwort

Hallo,

ohne Kenntnis des genauen Einzelfalls und vor allem der Gründe, warum die Leistung von der DRV nicht bewilligt wird kann die Frage nicht beantwortet werden. Haben Sie bereits einen Bescheid erhalten, können Sie gegen diesen Widerspruch einlegen. Ansonsten sollten Sie nochmals ein Gespräch mit Ihrem Reha-Fachberater suchen und sich die Gründe genau erläutern lassen.

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L aus H

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Hallo,

ohne Kenntnis des genauen Einzelfalls und vor allem der Gründe, warum die Leistung von der DRV nicht bewilligt wird kann die Frage nicht beantwortet werden. Haben Sie bereits einen Bescheid erhalten, können Sie gegen diesen Widerspruch einlegen. Ansonsten sollten Sie nochmals ein Gespräch mit Ihrem Reha-Fachberater suchen und sich die Gründe genau erläutern lassen.

Ich habe heute mit der psychosozialen Betreuerin gesprochen, die mir mitteilte, dass die Begründung der DRV wäre, dass ich aufgrund meiner kaufmännischen Berufserfahrung auch ohne Abschluss einen Job bekommen würde. Hierzu muss ich sagen, dass ich meine kaufmännischen Kenntnisse in der Verwaltung in Call-Centern erworben habe und dort jeweils als Call-Center-Agent angefangen habe und mich dann hochgearbeitet habe. In einem Call-Center werde ich aber aufgrund von Gutachten, die im Übrigen von der DRV erstellt wurden, nicht mehr arbeiten können. Der Qualifizierungslehrgang würde mir nur finanziert werden, wenn ich eine Firma finde, die mich nachweislich nur dann einstellt, wenn ich den kaufmännischen Abschluss erwerbe...