von
Kro75

Sehr geehrte Damen und Herren,

zusätzlich zu einem Arbeitnehmerverhältnis (30 Stunden-Stelle, monatl. Bruttoeinkommen 1.800 Euro) möchte ich nebenbei gerne freiberuflich arbeiten. Von einem Auftraggeber habe ich nun ein Angebot bekommen, das monatl. pauschaul 500 Euro betragen wird. Dieses Verhältnis wird voraussichtlich bis Ende des Jahres bestehen. Daneben können auch noch andere Einkünfte von anderen Auftraggebern hinzukommen, die aber weit darunterliegen werden. Diese Freiberuflichkeit ist im publizistischen Bereich angesiedelt.

Meine Frage an Sie:
Wie hoch wäre der Beitrag, den ich nun, durch Überschreitung der 400 Euro, bezahlen müsste? Sind bei diesem Mindesteinkommen eigentlich Gewinn oder Umsatz gemeint?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

von
Bernhard

Wenn Sie neben einer Teilzeitbeschäftigung als Arbeitnehmer freiberuflich publizistisch tätig sind, ist das aus dieser Tätigkeit erzielte Einkommen i.d.R. nicht sozialversicherungspflichtig, wenn sie kein arbeitnehmerähnlicher Selbständiger sind (langfristig 4/5 oder mehr aller Einnahmen nur von einem Auftraggeber).

Als Einkommen gilt selbstverständlich der Gewinn, nicht der Umsatz, sie könnten also z.B. Fahrt- und Bürokosten abziehen.

von
Schiko.

Mir ist nicht klar in welcher beziehung die
400 euro grenze gilt?

von Experte/in Experten-Antwort

Dem Beitrag von Bernhard stimme ich zu.

von Experte/in Experten-Antwort

Mehr als 400 EUR Gewinn monatlich = mehr als geringfügige selbständige Tätigkeit. Es gilt also grundsätzlich die gleiche Geringfügigkeitsgrenze wie bei Arbeitnehmern.