von
Birdy

Hallo,
ich würde gerne wissen, ob man bei Grundsicherung ein Einkommen aus einem regelmäßigen oder unregelmäßigen Einkommen haben darf, ohne dass dieses angerechnet wird, bzw. gibt es eine Grenze bis zu der ein Einkommen nicht angerechnet wird. In meinem Fall wäre es momentan evtl. ein Einkommen aus der Veröffentlichung von Gedichtbänden (evtl. auch im I-Net) und eines Buches?
LG von Birdy

von
Amadé

Grundsicherungsleistungen werden nur bei Vorliegen von BEDÜRFTIGKEIT gezahlt.

Der Zufluss von Einkommen - egal welcher Art - und Vermögen sind dem Grundsicherungsträger aufgrund des NACHRANGPRINZIPS unverzüglich anzuzeigen. Es erfolgt dann eine Anrechnung, die auch dazu führen kann, dass die Leistung - mangels Bedürftigkeit - wegfallen kann.

Siehe auch

http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,ryw32d2mo8i81l9r~cm.asp

Experten-Antwort

Auf die Ausführungen von Amadè wird hingewiesen.

Zum Einkommen gehören beispielsweise Erwerbseinkommen ( auch aus Nebenjobs ), Renten und Pensionen ( auch aus dem Ausland ), Wohngeld, Unterhaltszahlungen von Eltern oder Kindern, auch wenn deren Jahreseinkommen unter 100.000,-Euro liegt, Kindergeld, Krankengeld, Miete und Pachteinnahmen, Zinsen sowie sonstige Einkünfte aus Kapitalvermögen, Elterngeld, wenn es 300,- Euro übersteigt.

Nicht zum Einkommen zählen Grundrente nach dem Bundesversorgungsgesetz, Pflegegeld, Unterhaltsansprüche gegenüber Eltern oder Kindern, wenn deren Jahreseinkommen unter 100.000,- Euro liegt, Elterngeld bis zur Höhe von 300,- Euro.

Die vorstehenden Aufzählungen erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit . Konkrete Anfragen richten Sie bitte direkt an die für die Abwicklung der Grundsicherung zuständige örtliche Behörde.