von
Schilas Mama

Sehr geehrte Forenmitglieder,
sehr geehrte Experten,

Ich beziehe ab 01.02.2015 Altersrente für besonders langjährig Versicherte.
Mein Arbeitsverhältnis endete am 31.01.2015.

Im Zuge der Rentenantragstellung habe ich auf die Hochrechnung verzichtet.

Zwischenzeitlich wurde das Leistungsentgelt gemäß § 18 TVöD im Monat Juni ausgezahlt.
Die Abrechnung erfolgte über die korrigierte Lohnabrechnung Monat Januar.

Dementsprechend wurden Rentenversicherungsbeiträge abgezogen.

Es ist zwar nicht viel, was sich in der Rentenhöhe ändern würde, aber ........ haben und nichthaben.

Kann ich eine Neufestsetzung der Rente beantragen?
Wenn ja, reicht ein formloser Antrag oder gibt es dafür spezielle Vordrucke ?

Ich bedanke mich für die Unterstützung !

Mfg.
Christina

von
Die Farbe Schwarz

An sich müsste das neue Entgelt dann auch schon an den RV-Träger gemeldet worden sein.
Beantragen Sie am besten formlos die Neuberechnung der Rente. Einen eigenen Vordruck dafür gibt es meines Wissens nicht.

MfG

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Schilas Mama,

bitten Sie Ihren Rentenversicherungsträger schriftlich in einem formlosen Schreiben um Überprüfung und Neuberechnung der Rente.

von
40 Grad

Sie können im Rahmen eines Widerspruchsverfahrens gegen die Hochrechnung den ursprünglichen Rentenantrag zurücknehmen und gleichzeitig einen neuen Rentenantrag stellen, mit dem Sie auf die Hochrechnung verzichten, um somit zu erreichen, dass die tatsächliche beitragspflichtige Einnahme berücksichtigt wird. Es sollte darauf hingewiesen werden, dass die erneute und spätere Antragstellung Auswirkungen auch auf andere Sozialleistungen haben kann.

von
???

Zitiert von: 40 Grad

Sie können im Rahmen eines Widerspruchsverfahrens gegen die Hochrechnung den ursprünglichen Rentenantrag zurücknehmen......

die Widerspruchsfrist wird doch wohl schon längst abgelaufen sein, wenn seit dem 01.02.2015 Rente gewährt wird mit einer Hochrechnung des Entgelts...

von
Die Farbe Schwarz

Zitiert von: 40 Grad

Sie können im Rahmen eines Widerspruchsverfahrens gegen die Hochrechnung den ursprünglichen Rentenantrag zurücknehmen und gleichzeitig einen neuen Rentenantrag stellen, mit dem Sie auf die Hochrechnung verzichten, um somit zu erreichen, dass die tatsächliche beitragspflichtige Einnahme berücksichtigt wird. Es sollte darauf hingewiesen werden, dass die erneute und spätere Antragstellung Auswirkungen auch auf andere Sozialleistungen haben kann.

Was für ein Schwachsinn ist das denn?
a) Hat Christina auf die Hochrechnung verzichtet, muss also nichts zurückgenommen werden
b) Wird dafür NIEMALS ein komplett neuer Rentenantrag vonnöten sein...