von
Marion

Hallo, ich habe eine Frage vielleicht kann jemand weiterhelfen.
Meine Mutter bezieht Witwenrente und eigene Altersrente. Zusätzlich hat sie 12 € Pachteinnahmen pro Monat. Die Witwenrente wird jetzt geringfügig gekürzt, weil sie über der Freibertragsgrenze liegt. Soweit ist dies nachvollziehbar. Können aber die lediglich 12 € monatl. Pachteinnahmen (für eine Wiese) als Einkommen berücksichtigt werden ? Steuerlich werden sie nicht berücksichtigt. Ohne diese würde sie unter der Freibetragsgrenze liegen.
Vielen Dank

Experten-Antwort

Hallo Marion,

nach dem seit 2002 geltenden Recht ist auch eine Pachteinnahme anzurechnendes Einkommen. Dabei kommt es allein darauf an, dass es sich steuerrechtlich um "Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung" handelt. Ob dann dafür auch Steuern gezahlt werden müssen oder es aufgrund von Freibeträgen nicht zur Besteuerung kommt, ist unerheblich.

Es ist also richtig, dass diese 12 Euro monatlich zu einer Verringerung der Rente führen, wenn für Ihre Mutter das Recht ab 2002 anzuwenden ist.
Eine Anwendung dieses "neuen" Rechts käme nur dann nicht in Frage, wenn die Ehe vor 2002 geschlossen worden wäre und mind. ein Ehepartner vor dem 02.01.1962 geboren worden wäre.

von
Knut

Zitiert von: Marion

Können aber die lediglich 12 € monatl. Pachteinnahmen (für eine Wiese) als Einkommen berücksichtigt werden ?

Das will ich doch wohl hoffen!

Warum sollten Sie gegenüber Hartz 4-Empfängern bevorzugt behandelt werden?

Seien Sie froh, dass unser großzügiger Sozialstaat überhaupt Hinterbliebenenrenten gewährt, obwohl die Prifiteure keinen Cent an Beiträgen dafür eingezahlt haben.

SO selbstvertändlich ist das nämlich gar nicht!