von
Ralph Wenzel

Am 27.2. habe ich per Post/Einschreiben einen EU-Rentenantrag an die DRV Berlin geschickt. Da ich bis heute nichts gehört und kein BKZ erhalten habe, fragte ich telef. nach.
Durch eine Kontenverschiebung würde ich jetzt bei der DRV Rheinlad geführt. Daher würde der Antrag weitergeleitet. Aber dies nur per Sammelpost ein mal wöchentlich. Bis heute ist mein R-Antrag nicht angekommen, nach nunmehr 3 Wochen. Ist das kundenfreundlich?

von
VSNR

Hallo,
sicher ist Ihr Unverständnis zu verstehen. Jedoch können Ihnen durch die Weiterleitung des Antrages an einen anderen Rententräger keine Nachteile entstehen. Denn das Eingangsdatum beim einen Träger ist auch bei dem anderen gültig, somit entstehen Ihnen keine Nachteile.
Eine eventuelle Nachzahlung wird Ihnen auch ausgezahlt.

von
santander

Kundenfreundlich ist, wenn RV-Träger die Rentenanträge von Versicherten die nicht wissen ?? wo sie RV versichert sind ohne Kommentar richtig weiterleiten. Eine Eingangsbestätigung (BKZ) werden sie in den wenigsten Fällen erhalten. Wenn Sie den Antrag ca. 3 Monate vor Rentenbeginn eingereicht haben liegen sie noch sehr gut in der Zeit :-)

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Ralph Wenzel,

wie bereits von "VSNR" geschrieben, entstehen Ihnen durch die verzögerte Bearbeitung Ihres Antrages keine Nachteile.
Sie können sich gern bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland telefonisch in den nächsten Tagen erkundigen, ob Ihr Antrag dort mittlerweile vorliegt. Die kostenfreie Servicenummer lautet 0800 1000 48013.

von
ottonormalVerbraucher

Hallo
Die DRV sollte dem Versicherten mitteilen, das er verschoben wurde!
Alles andere ist pure Arroganz!

von
N. B.

Zitiert von: ottonormalVerbraucher

Die DRV sollte dem Versicherten mitteilen, das er verschoben wurde!

Tut sie auch, und zwar automatisch und nachweislich beim Wechsel des Versicherungskontos aufgrund der Organisationsreform (ein solcher Fall liegt hier offensichtlich vor!). Nur wie oft wird solche Behördenpost ignoriert und vergessen? Man selbst ist dann natürlich niiiieeee Schuld... Die DRV hätte ja noch offensichtlicher darauf hinweisen können, z. B. das gleiche Schreiben jedes Jahr versenden, damit man es ja auch nicht vergisst... Oder per Gesangstelegramm, damit es bleibenden Eindruck hinterlässt.

von
B´son

Zitiert von: Ralph Wenzel

Am 27.2. habe ich per Post/Einschreiben einen EU-Rentenantrag an die DRV Berlin geschickt. Da ich bis heute nichts gehört und kein BKZ erhalten habe, fragte ich telef. nach.
Durch eine Kontenverschiebung würde ich jetzt bei der DRV Rheinlad geführt. Daher würde der Antrag weitergeleitet. Aber dies nur per Sammelpost ein mal wöchentlich. Bis heute ist mein R-Antrag nicht angekommen, nach nunmehr 3 Wochen. Ist das kundenfreundlich?

Soso, sie haben also einen EU-Rentenantrag gestellt...
Na hoffentlich haben Sie dann auch Antragsformulare aus dem Jahr 2000 verwendet ;-)

Spaß beiseite, wie bereits geschrieben liegt der einizige Fehler darin, dass Sie den Antrag an den falschen Träger geschickt haben (und nur das löst die ganze Verzögerung aus)...
Jetzt heißts eben etwas warten, die DRV Rheinland wird sich dann schon bei Ihnen melden.

von
=//=

Ich kenne es eigentlich nur so, dass bei Weiterleitung des Rentenantrages der Antragsteller eine "Abgabenachricht" erhält. Andererseits haben Sie doch evtl. in den letzten Jahren schon eine oder mehrere Renteninformationen erhalten. Diese werden vom zuständigen RV-Träger versandt. Da hätte man eigentlich wissen sollen, zu welcher DRV der Rentenantrag geschickt werden muss.

von
Nachfrager

Tja, früher haben wir mal Abgabenachrichten benutzt um Anträge weiterzuleiten und davon hat dann der Versicherte eine Durchschrift bekommen.
Heute wird nur noch auf dem Antrag der neue Träger handschriftlich vermerkt und der Antrag wieder in den Postkorb geschmissen. Der Vers. wird dann schon vom neuen Träger informiert werden - vielleicht.
Früher waren wir auch noch mehr Kollegen und hatten die Zeit - Heute? Tja, die gleiche Arbeit mit weniger Personal - irgendwas muss da ja auf der Strecke bleiben.

von
W*lfgang

Zitiert von: Nachfrager
Tja, früher haben wir mal Abgabenachrichten benutzt (...)
Nachfrager,

Wegfall der Abgabenachricht findet ich eigentlich ganz okay, wenn es um Alters- oder Hinterbliebenenrenten geht, die ja relativ zügig bearbeitet werden. Und wo die Rente dann tatsächlich herkommt, ist doch egal, da macht die 1 Woche Weiterleitungsverzögerung die Sache auch nicht fett.

Bekommt der/die Versicherte solche eine Abgabenachricht, rennt der damit meist sofort wieder zum Berater, um sich die paar Textzeilen vorlesen/erklären zu lassen. Da der Berater eh der 'Kümmerer' ist, reicht es den Antragstellern mit auf den Weg zu geben "wenn Sie in 2,5 Monaten keine Antwort/Bescheid, rufen Sie mich noch mal an, ich 'kümmere' mich dann..."

Bei EM-Renten (zz. oft sehr langer Zeitlauf, bis die Aufforderung zur Begutachtung kommt) sehe ich das kritischer und der mündige Versicherte ggf. selbst nachfragen will und erst mal sehr lange in der Warteschleife beim Erstempfängerträger vertrödelt, dann beim zuständigen wieder ...

Gruß
w.
PS: die Zusendung muss ja nicht mal zur falschen DRV erfolgt sein. Bei Auslandszeiten springt eben plötzlich die Zuständigkeit der Verbindungsstelle an.

von
=//=

Zitiert von: Nachfrager

Tja, früher haben wir mal Abgabenachrichten benutzt um Anträge weiterzuleiten und davon hat dann der Versicherte eine Durchschrift bekommen.
Heute wird nur noch auf dem Antrag der neue Träger handschriftlich vermerkt und der Antrag wieder in den Postkorb geschmissen. Der Vers. wird dann schon vom neuen Träger informiert werden - vielleicht.
Früher waren wir auch noch mehr Kollegen und hatten die Zeit - Heute? Tja, die gleiche Arbeit mit weniger Personal - irgendwas muss da ja auf der Strecke bleiben.

Bei uns wird grundsätzlich eine Abgabenachricht erteilt und der Antrag wird mit einem Schreiben an die zuständige DRV geschickt. Da es sich ja nicht um Tausende Fälle im Monat handelt, finde ich ganz einfach, dass der Antragsteller über die Weiterleitung informiert werden MUSS. Soviel Zeit muss sein, bei allem Verständnis für die Arbeitssituation, die wohl in jeder DRV ähnlich ist.

von
Informer

Also wir sind ein Träger mit SV-Abkommen, damit ja prädestiniert für eingende Abgaben, und bei uns kommen ca 50% der Abgaben nur mit handschriftlichen Vermerken an.

von
User

Zitiert von: Nachfrager

Tja, früher haben wir mal Abgabenachrichten benutzt um Anträge weiterzuleiten und davon hat dann der Versicherte eine Durchschrift bekommen.
Heute wird nur noch auf dem Antrag der neue Träger handschriftlich vermerkt und der Antrag wieder in den Postkorb geschmissen. Der Vers. wird dann schon vom neuen Träger informiert werden - vielleicht.
Früher waren wir auch noch mehr Kollegen und hatten die Zeit - Heute? Tja, die gleiche Arbeit mit weniger Personal - irgendwas muss da ja auf der Strecke bleiben.

Hier wird immer noch alles mit Abgabenachricht verschickt.
Die Abgabe muss ja korrekt sein und außerdem ist es dann ja auch hinterlegt dass der Antrag einging und weitergeleitet wurde. Das hat nix mit der Arbeitssituation zu tun, es soll halt korrekt gemacht werden..

von
Nachfrager

Also ich bin da eher bei der Aussage von 'Informer' von 10.33 Uhr.
Die Anträge werden teilweise nichtmal mehr statistisch erfasst. Kostet anscheinend auch zuviel Zeit.

Immer davon ausgehend, dass es formlose Sachen sind. Sieht man dann ja bei der Kontoübernahme. eAnträge laufen natürlich gemäß Vorschrift.