von
Briefträger

Warum dauert es 5-6 Tage bis die Post beim Bearbeiter ankommt oder rausgeht?

von
Postbote

Es dauert 5 bis 6 Tage, bis ein Brief innerhalb des Hauses vom Postbüro zum Sachbearbeiter ankommt, weil wir viel zu tun haben.
Täglich kommen Millionen von Briefen an. Sehr viele Briefe sind nicht einmal mit der Rentenversicherungsnummer,geschweige denn mit dem Bearbeiterkennzeichen versehen.
So müssen unsere Kollegen und ich täglich Detektivarbeit leisten, um zu erkennen, wer uns da eigentlich angeschrieben hat und was er von uns will, um den Brief innerhalb des Hauses entsprechend dem richtigen Sachbearbeiter zuzustellen.

Also, lieber Kunde: Sei so nett und schreibe Deine vollständige Anschrift
Vorname Zuname
Strasse Hausnummer
und
Postleitzahl Wohnort

Als Absenderadresse auf Deinem Brief an die DRV.

Und: Schreibe auch Deine Rentenversicherung möglichst richtig auf dem Brief.

Mit "M. Müller" und ohne Anschrift können wir Deine Rentenversicherungsnummer nicht herausfinden.

Es grüsst Dich herzlich
Der sich verarscht fühlende
Briefbote innerhalb der DRV

von
Briefträger

Um Gotteswillen, das war weder böse gemeint noch verarschend.
Vielen Dank aber für die Info, zusätzlich die Rentenversicherungsnummer auf den Umschlag zu schreiben, die vollständige
Adresse ist selbstverständlich.

Grüße zurück und nicht sauer sein.

von
Postbote

Ich wollte nicht sauer sein.
Aber ich wollte Ihnen verständlich machen, mit welcher Postqualität der Rententräger täglich zu kämpfen hat. ;-)

von
Briefträger

Ist doch alles gut jetzt.
Ich wollte mich nochmal bedanken, weil Ihre Anwort wirklich sehr geholfen hat, auch wegen dem Sachbearbeiterkürzel.

Also einfach Danke und in Zukunft zumindest mit mir weniger Suchen.

von
Postbote

Die Briefe werden an einem einzigen Zentraldrucker gedruckt. Der druckt so um die 100.000 DIN-A4-Seiten pro Stunde.
Dadurch kann es dann beim Einkuvertieren(in den Briefumschlag stecken der Briefseiten) zu Verzögerungen kommen.

von
Briefträger

Und muß zuvor zum Unterschreiben zurück an den Sachbearbeiter?

Ich danke Ihnen für die Info. Ganz ehrlich.

von
-_-

Dafür kann es sehr individuelle Gründe geben.

Ausgehende Post hat mehrere mögliche Quellen, wie Schreibdienst, Sachbearbeitung, Massendruckverfahren ("Poststraße"), etc. Die nachfolgende Auflieferung hat daher verschiedene Wege. Wenn der Schreibdienst am Freitag ein Schreiben erstellt, kann es bei der Sachbearbeitung, die noch ein paar andere Arbeiten erledigen muss, vielleicht erst am Montag unterschrieben und am Dienstag aufgeliefert werden.

Leider kommen eine große Zahl Briefe ganz ohne Angabe der Versicherungsnummer an oder die Versicherungsnummer ist falsch angegeben. Die Angabe von Name, Anschrift und des Geburtsdatums können helfen, die Sache zu beschleunigen. Bei Hinterbliebenen ist die Angabe der Daten des Verstorbenen erforderlich, aus dessen Versicherung die Leistung erbracht wird oder werden soll. Wichtig ist auch, den Grund des Schreibens nicht erst auf der 2. Seite zu nennen, sondern im Betreff, z. B. "Rentenantrag", "Teilhabeantrag", "freiwillige Versicherung", etc. Wenn ein Bearbeiterkennzeichen bereits bekannt ist, sollte es genannt werden.

Die Rentenversicherungsträger haben überwiegend dezentrale Strukturen, d. h. es gibt mehrere Dienststellen an verschiedenen Orten und in verschiedenen Städten. Wenn also der "Detektiv" in der Poststelle die hoffentlich auch richtige Sachbearbeitung ermitteln konnte, wird das Schreiben entsprechend weitergeleitet, in der Dienststelle die Akte beigezogen und dann der Sachbearbeitung vorgelegt. Da nicht nur ein Brief pro Tag eingeht, kann es auch schon mal ein paar Tage dauern, bis die "besonders wichtige" eigene Mitteilung "endlich" bearbeitet wird. Natürlich ist der eigene Brief immer der "allerwichtigste" und es dauert "ausgerechnet" bei diesem immer "besonders" lange ;-).

von
LS

Welcher Drucker druckt in der Sekunde 27 Seiten?

von
Millonär

Die Qualität der Mitarbeiter der DRV ist manchmal noch besser als die der eingehenden Post.Nicht sauer sein.

von
Millonär

Sind Sie eigentlich en besonderes Exemplar der Gattung Beamtus beweg nix?Oder einfach nur ein gewöhnliches Behördenhirni?

von
User

Briefe die am Zentraldrucker ausgedruckt werden komme nicht mehr zum Sachbearbeiter. Die sind auch ohne Unterschrift gültig.

von
Postbote

Hallo, Sie Hirnamputierter!
Wollen Sie hier nur den Thread verlängern?
Ich habe dem Briefträger die Frage gestern doch weitreichend beantwortet und er war mit der Antwort zufrieden.
Damit ist die Angelegenheit doch erledigt.
BASTA!

von
abstoßend

Deshalb muss man aber nicht derart ausfallend werden. Schon Ihr erster Thread enthielt vulgärsprachliche Elemente. Für ein Sachthema ist eine derartige Ausdrucksweise mindestens unangemessen. Sie sollten Ihre Umgangsformen einmal gründlich prüfen. Ich finde diese absolut abstoßend.

von
Horst

Hallo lieber Millonär... Ich habe wirklich Mitleid mit Ihnen... Es kann nicht leicht sein so ganz ohne Gehirn zu leben. Deshalb starten wir hier und jetzt eine Spendenaktion für Sie. Jeder User ist aufgerufen 1 Euro zu spenden, damit Sie sich ein bisschen Hirn kaufen können. Wir kümmern uns um unsere Versicherten. PS: Sie haben Millionär falsch geschrieben... Aber wir wissen ja woran das liegt...

Experten-Antwort

Hallo Briefträger,

die Beiträge von Postbote erklären die Vorgehensweise vollständig.

von
Millionär

Sie dürften mit Abstand der dümmste bei der DRV sein!

von
Hochleistungs-Druckmaschinen

Hochleistungs-Druckmaschinen im Heatset-Offsetdruck erreichen Geschwindigkeiten von 80.000 bis 100.000 Exemplaren pro Stunde. Etwa alle 20 Minuten wird ein fliegender Rollenwechsel erforderlich.

von
Peinlich

Wenn man das alles so liest, kann man wirklich nur sagen:
Das ist alles so peinlich, nur peinlich.

von
Witzischkeit

Witzischkeit kennt keine Grenzen.

Noch nie gehört?