von
lara

eine bekannte hat ihre rente nun schon zum zweiten mal verlängert bekommen wegen psychischer erkrankung. wie oft wird diese verlängert und kann sie auch wieder aufgehoben werden. meiner meinung nach erhält sie diese nicht rechtmäßig. die ärzte sollte sie mal im alltag erleben- das blühende leben, so gut sollte es uns alle gehen.sie selbst sagt auch sie bekommt eine gute rente und es geht ihr so gut wie nie. keinen druck mehr muß sich mit keinen auseinander setzen ect.für mich ein sozial schmarotzer!!!!! es kommt noch dazu das diese erkrankung sich in ihrem freundeskreis schon durch setzt. möchte wissen wie die sich austauschen wie und was man so den ärzten erzählen kann. eine wirklich tolle sache, ich bin sauer!!!!

von
Realist

Kehren Sie doch erst einmal den Dreck vor Ihrer eigenen Haustür weg, bevor Sie andere Leute als "Sozialschmarotzer" bezeichnen! Als medizinischer Laie werden Sie das wohl kaum objektiv beurteilen können!

von
Psycho

Und jetzt?

von
lara

du bist wohl auch so ein typ, fällt dir nichts dazu ein außer "und jetzt".bin verärgert da viele leute für einige wenige mit arbeiten müssen, die es aber auch könnten.

von
lara

sie können mir glauben das ich jeden tag kämpfe und nie aufgeben obwohl ich auch schon sehr tief unten war.ein med. laie bin ich übrigens auf diesem gebiet nicht

von
Lösung

Hallo,

es gibt mehrere Gründe warum diese Rente auf Zeit gewährt worden sien könnte.

Zum einen Ihre Bekannte bekommt diese Rente, da Sie voll erwerbsgemindert ist (Leistungsvermögen unter 3 Stunden) und eine Besserungsaussicht besteht

oder

Sie hat ein Leistungsvermögen von 3-6 Stunden und bekommt die Rente nur, da der Teilzeitarbeitsmarkt zur Zeit noch verschlossen ist.

Grundsätzlich kann jederzeit eine Rente entzogen werden, wenn die Voraussetzungen nicht/nicht mehr vorliegen.

Ob Sie die genaue Krankheit einschätzen können, ist, auch wenn Sie sich mit der Thematik etwas auskennen, fraglich.
Ihnen steht es frei sich schriftlich bei der Rentenversicherungs zu melden und anzugeben, dass Ihre Bekannte ein Leistungsvermögen von xx hat und daher die Rente nicht oder nur noch teilweise zusteht.
Evtl. wurde ja nur eine teilweise Erwebsminderung festgstellt und ob dann eine Anzeige ggf. zum Bummerang wird....

Experten-Antwort

Bei jeder befristeten EM-RT werden bei einem Verlängerungsantrag die medizinischen Voraussetzungen nochmals geprüft, so dass "man" zunächst sagen muss, dass sie die Rente zu Recht erhält. Da ich kein Arzt bin kann ich dagegen nicht sagen. Beim 4. Verlängerungsantrag wird die Rente dann auf Dauer gewährt, wenn die Voraussetzungen weiter vorliegen.

von
Realist

Es bleibt Ihnen unbenommen, Ihre Bekannte bei der DRV zu denunzieren.

von
lara

es mir nicht darum jemanden zu unrecht bei der drv zu melden. jeder der krank ist soll auch die hilfe bekommen, das ist und soll auch so bleiben, aber nicht für leute die sich in ihre situation eingelebt haben auf kosten von allen leben.

von
lara

wenn eine person alles machen kann( außer arbeiten) und überall bester laune ist muß man schon an eine vorgetäuschte erkrankung glauben. ich bin jedenfalls der meinung man kann nicht alles als gegeben hinnehmen. müssen wir nicht alle jeden tag arbeiten und auch manche tage mit frust und ärger aushalten.ich bin im augenblick auch wieder nicht in einer tollen situation, aber jammern hilft mir nicht also schaffe ich.

von
Vorsicht

Schreiben Sie das , was Ihnen immer wieder auffällt und ihre Beobachtungen auf, schildern es möglichst genau und über einen längeren Zeitraum und teilen dies der Rentenversicherung mit der Bitte um Prüfung mit.

Ob das was bringt, ob Sie letztlich geirrt haben, wird man sehen.

Sie sollten sich nur schon einigermaßen sicher sein, daß viele Punkte hier für Betrug sprechen.

Und wenn das dann auffliegen sollte, umso besser.

Dann wünsche ich mir mehr von solchen couragierten Bürgern als andersherum.

Denunzierung bleibt dabei trotzdem das Allerletzte!
Daher sollte es reiflich überlegt sein und nicht von persönlichen Emotionen wie Neid und Mißgunst hervorgerufen oder begleitet sein.

MfG

von
???

Niemand hier kennt Ihre Bekannte. Und was jemand sagt, wie er sich gibt und was wirklich mit ihm los ist, sind bekanntlich zwei Paar Schuhe. Sonst würde niemand vom Selbstmord eines Angehörigen mehr überrascht werden. Jedenfalls kann hier niemand beurteilen, ob im Fall Ihrer Bekannten die Rente zu Recht oder zu Unrecht gezahlt wird. Wenn Sie meinen, dass etwas getan werden muss, dann müssen schon Sie aktiv werden. Entweder melden Sie sich bei der DRV und teilen Sie Ihre Ansicht mit oder Sie besprechen die Sache mit Ihrer Bekannten persönlich. Hier im Forum sich aufzuregen, hilft niemanden.

von
lara

das ist doch mal eine antwort. ich bin begeistert dachte schon das ich hier in diesem forum nur angegriffen werde. ich bin nämliche keine, die sich nur um die anderen kümmert wie mir hier so unterstellt wurde. mit neid hat das auch gar nichts zutuen. ich könnte ja den gleichen schritt gehen aber will ich das NEIN ich möchte auf das was ich erreiche stolz seien und nicht von anderen abhängig sein. aber nochmal wer krank ist soll auch alle hilfe bekommen und jeder von uns wird dafür seinen beitrag zahlen und das ist OK

von
Rosanna

Hallo Lara,

auch ich kann Sie verstehen. Das Problem ist bei psych. Erkrankungen nur das, dass es in der Regel nicht SICHTBAR ist.

In den letzten Jahren haben die psych. Erkrankungen als Grund für eine Rentenzahlung sehr stark zugenommen. Dies gilt auch für med. Reha-Maßnahmen.

Was meinen Sie, wie oft ich schon frühere Mitarbeiter/innen von uns quietschfidel in der Stadt, im Biergarten oder sonst wo gesehen habe, die schon in jungen Jahren aufgrund psychischer Erkrankungen berentet oder in Frühpension geschickt wurden! Keine Frage, wenn jemand wirklich psych. krank ist, ist´s ja okay. Warum soll so jemand nicht auch mal fröhlich oder beschwingt sein? Es gibt ja schließlich auch viele differenzierte psychische Erkrankungen. Und ein manisch depressiver Mensch ist nicht ununterbrochen depressiv...

Es ist wirklich sehr schwierig, als Laie darüber zu urteilen. Nach meiner Erfahrung im Rentengeschäft erhalten JUNGE Versicherte mit psych. Erkrankungen meistens nur dann eine Dauerrente, wenn es sich um wirklich schwerste Erkrankungen wie z.B. Schizophrenie handelt.

Wie ich bereits vor ein paar Tagen in einem anderen Beitrag und Zusammenhang schrieb, wofür ich von einem User fast "gesteinigt" wurde :-)), nützt eine Meldung Ihrerseits bei der DRV so gut wie GAR NIX!

Sie können, wenn´s Ihnen damit besser geht, es zwar so handhaben wie von @Vorsicht beschrieben.

Vielleicht unterhalten Sie sich auch einmal ernsthaft und ganz ruhig mit Ihrer Bekannten, evtl. können Sie dann damit besser und ruhiger leben als wenn Sie sie anschwärzen.

Zum Schluß noch eine Sache:

Heutzutage hat der Streß im Beruf oder im Privatleben gegenüber vor 20/30 Jahren sehr stark zugenommen. Dann kommen noch viele andere Faktoren zusammen, die eigentlich keinem von uns gut bekommen.

Ein Typ wie Sie ist stark, arbeitet trotz Streß, Ärger, Frust und allem anderen, was sich so ansammelt, weiter. Ich bin genauso. Auch ich hatte schon so immense Probleme, wo ein anderer zusammengeklappt wäre. Aber ich habe es fast ohne fremde Hilfe geschafft und ich bin wie Sie stolz darauf.

Mein Tipp: Lassen Sie die anderen ihr (teilweise verkorkstes) Leben leben, ärgern Sie sich nicht über solche vermeintlichen "Ungerechtigkeiten". WIR können die Welt (leider) nicht verändern.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen und streßfreien Tag.

MfG Rosanna.

von
Realist

Bedenken sollten Sie allerdings noch, dass üble Nachrede ebenfalls verabscheuungswürdig und strafbar ist!

Vielleicht geht es ihrer Bekannten erheblich schlechter, als sie in der Öffentlichkeit zugibt. Vielleicht will sie ihre Bekannten aber auch nur "auf die Palme bringen", was ihr bei Ihnen ja offensichtlich hervorragend geglückt ist. Verboten ist so etwas jedenfalls nicht!

Ich selbst beziehe aufgrund einer erheblichen Gehbehinderung eine Rente wegen Berufsunfähigkeit, obwohl ich ohne weiteres noch vollschichtig körperlich leichte Arbeiten verrichten könnte. Trotzdem steht mir meine Rente aber zu, weil ich berufsunfähig bin, was nicht gleichbedeutend mit "Erwerbsunfähigkeit" ist. Ich darf sogar noch ganz offiziell einen beachtlichen vierstelligen Eurobetrag hinzuverdienen, ohne dass meine Rente deswegen gekürzt würde. Viele Mitmenschen, wo Sie wahrscheinlich auch zu gehören, kennen diese kleinen aber feinen Unterschiede im Deutschen Rentenrecht leider nicht. Und von denen wird man dann sehr voreilig als "Sozialschmarotzer" verurteilt, obwohl man seine Rentenansprüche völlig legal erworben hat. Aber keiner dieser "Klugscheißer" würde selbst freiwillig auf seine Rente verzichten wollen, wenn er eine bekäme - garantiert nicht!

von
lump

"Der größte Lump im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant". Dieses Zitat von Hoffmann von Fallersleben gilt bis heute.
aber rosanna hat natürlich recht-einen beinbruch sehen sie,eine psychische sache nicht !

von
Vorsicht

Bei aller Schwierigkeit, als medizinischer Laie gerade bei psychischen Erkrankungen etwas davon von außen zu sehen, geschweige denn einschätzen zu können, wäre es fatal, wenn hier ein möglicher Betrug vorliegt, es Mitmenschen auffällt (ohne sich 100% sicher sein zu können), diese aber zunächst in die Schublade des Denunzierens oder Anschwärzens zu schieben und sie dadurch letztlich davon abzuhalten, einen nicht unmöglichen Betrug aufdecken zu helfen.

Davon unberührt bleibt der WICHTIGE Fakt gerade bei diesem Krankheitsbild:
Man sollte es sich gut und lange überlegen und soweit es geht sicher sein. Dann muß Zivilcourage auch hier möglich und erlaubt sein.

MfG

von
Rosanna

Hallo Realist,

ich verstehe dieses Mal gar nicht, dass Sie sich so aufregen. So kenne ich Sie ja gar nicht!!! :-))

Es hat Ihnen doch NIEMAND die Rente abgesprochen, auch Lara nicht.

Wenn wir jetzt mal ganz weggehen von Ihrer Leidensgeschichte, die bestimmt schlimm genug ist, kann ich manche Gedanken von @Lara schon verstehen und auch nachvollziehen.

Aber wie bereits gesagt SIEHT man ein psych. Leiden nun mal nicht und psych. Kranke sind in der Regel ja nicht DAUERND DEPRESSIV UND MISSMUTIG. Wenn man aber halt mal im näheren Umfeld/Bekanntenkreis Personen trifft, die "nur" aus psych. Gründen (möchte es um Gottes Willen nicht herunterspielen!) eine Rente oder Frühpension erhalten und die ihr meist junges Leben TROTZ der Krankheit in vollen Zügen genießen, zumindest in der Öffentlichkeit, kann einem das manchmal schon "ärgern". Gerade dann, wenn man selbst auch nicht bei auftretenden Schwierigkeiten oder Streß gleich das Handtuch wirft.

Lange Rede, kurzer Sinn, wir müssen damit leben, dass es auch in diesem Bereich Ungerechtigkeiten geben mag, die wir aber nicht ändern können, weil wir uns im Prinzip kein endgültiges Urteil erlauben können.

MfG Rosanna.

von
Karina 13

Hallo Lara,also einesteils verstehe ich Ihre Verärgerung aber andererseits kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Steht es denn bei jedem Renter auf einem Schild an der Stirn, wie es ihm geht und warum er die Rente erhält? Wissen Sie,was in dem Betroffenen vorgeht? Nur weil man eine Rente bezieht, kann man sich doch nicht ins Eck zurückziehen und mit sich selbst hadern. Es wird immer Leute geben, die sich eine Rente evtl. "erschleichen", aber Ihr Frust löst das Problem nicht. Und eben diese Denkweise, die hier zutage tritt, hat mich bis zum heutigen Tage davon abgehalten, mich als Erwerbsminderungsrentner seit 4,5 Jahren zu outen. Außer meiner Familie weiß das niemand und in der Nachbarschaft werde ich schon mal hinter vorgehaltener Hand als "arbeitsscheu" dargestellt. Das ringt mir jedoch nur ein müdes Lächeln ab, denn in mir ist eine stille Vorfreude, wenn ich in einigen Monaten RAR beantragen kann und dann sage, ach Rente beziehe ich schon seit 5 Jahren. Und diese Leute, die ohne Kenntnis der Sache urteilen, machen sich nicht mal die Mühe, zu hinterfragen, ob ich evtl krank bin, nein man wird abgeurteilt. Also, jedes Ding hat 2 Seiten und die muß Mensch akzeptieren.Ich hätte auch lieber noch gearbeitet, aber leider. Einen schönen Tag noch. MfG Karina13

von
Werner

@lara:
Sie sind nicht in der Lage so etwas einzuschätzen. Sind Sie Psychologin und haben Ihre Bekannte eingehend untersucht? Wenn Sie Ihre Bekannte denunzieren, dann können Sie sie u.U. einen Selbstmord treiben.

Wollen Sie das?
Vielleicht bekommen Sie auch mal eine psychische Erkrankung, damit Sie wissen was das bedeutet.