von
Nana

Hallo,
ich bin derzeit krank nach Aussteuerung bei der Agentur für Arbeit und habe von der Agentur veranlasst einen Antrag auf med. Reha gestellt.
Nur bekam ich von der Agentur für Arbeit keine schriftliche Aufforderung, sondern nur einen formlosen Antrag hingelegt, den ich unterschreiben sollte. Auf Anfragen wurde mir von der Agentur nicht bestätigt, dass dies eine Aufforderung gewesen sei.
Nun ist eine Ablehnung der Reha gekommen mit dem Hinweis auf der Rückseite mit diesem Bescheid einen Rentenantrag zu stellen. Die Telefonhotline der DRV meinte es käme noch etwas Schriftliches. Heißt das ich kann darauf warten oder muss ich direkt hingehen? Gilt bei abgelehnter Reha mit diesem Hinweis automatisch das Datum des Reha-Antrags als Datum des Rentenantrags oder erst, wenn ich den formellen Antrag stelle? Oder kann die DRV das Rentenbeginndatum eigenständig stellen?
Zweite Frage: da ich noch AlG1 beziehe und dieses auf jeden Fall höher ist als eine EM-Rente frage ich mich, ob ich die Differenz zwischen AlG1 und EM zurückzahlen muss?
Leicht überfordert und etwas panisch, da noch nie in solch einer Situation. Danke im Voraus.

von Experte Experten-Antwort

Hallo,

wenn Ihr Reha-Antrag abgelehnt wurde, weil Sie erwerbsgemindert sind, gilt dieser Antrag als Rentenantrag. Somit ist das Datum des Reha-Antrags auch das Datum des Rentenantrags. Es kommt insoweit nicht darauf an, wann Sie die Rentenantragsformulare einreichen.

Sie können nun noch abwarten, bis Sie (nochmals) konkret zur Rentenantragstellung aufgefordert werden.

Eine Differenz zwischen dem Arbeitslosengeld und der Rente müssen Sie nicht zurückzahlen. Die Agentur für Arbeit hat einen Erstattungsanspruch höchstens bis zur Höhe Ihrer Rente. Die Erstattung erfolgt durch den Rentenversicherungsträger.