von
K.Jensen

Hallo,
ich bin seid ende Juni AU geschrieben wegen depressiver verstimmungen.Auf anraten meines Hausarztes habe ich eine Reha beantragt,die natürlich erstmal abgelehnt wurde.Habe dann Einspruch eingelegt.In der zwischenzeit war ich von der Krankenkasse zum MDK für ein Gutachten,weil die die AU anzweifelten.Der Gutachter hat die AU anstandslos festgellt,und auch dringend die stationäre Reha empfohlen,bzw befürwortet,da ich ambulant nicht mehr aufgefangen werden kann.Diagnose MDK F33.2 Rezidivierende depressive Störung ,derzeit zeigt sich eine mittelgradige bis schwere depressive auslenkung /F60,31 Verdacht auf Bordeline Persönlichkeitsstörung,emotional instabil.Das ist vom MDK,habe noch diverse Erkrankungen,sowie Hüfdysplasie,Beckenschiefstand,Skoliose,Bandscheibenvorfall,diverse Somatoforme Beschwerden.Laut MDK liegt eine erhebliche Gefährdung der Erwerbsfähigkeit vor.Letze Woche kam dann die Ablehnung von der DRV,hatte jedoch gesehen das das Gutachten noch nicht berücksichtigt war ! Habe da angefufen,und die nette Frau sagte das das nochmal neu geprüft wird intern ! Habe gestern nochmal angerufen,die nicht so nette Sachbearbeiterin meinte das das nochmal zur Wiederspruchstelle geht und das gut bis ende des Jahres dauert bis ich bescheid bekommen.Auf meine Frage warum das nochmal zu Wiederspruchstelle ginge,sagte sie mir das es nicht eindeutig sei das ich die Reha bräuchte ! Obwohl das alles ganz genau im Gutachten beschrieben ist ! Was muss man denn noch machen damit einem Geholfen wird.Den einzigsten Fehler den man mir anlasten könnte,mein Hausarzt hat mich noch nicht an einen Facharzt überwiesen,weil die Wartezeiten zu lange sind,und er wollte das ich ganz kompett in der Reha behandelt werde ! Was soll ich denn tun,mir geht es schlecht und der Wiederspruch läuft nun seid dem 12.8.2013.Will doch nur Gesund werden !
Mit hoffnugn auf Hilfe,Liebe Grüße an alle !

von
Martin V.

Hallo! Ist natürlich nicht so schön was Sie da schreiben. Auf jeden Fall den Widerspruch durchziehen und am besten eine Bescheinigung vom Haus- und/oder Facharzt beilegen, die eine stationäre Reha dringend befürworten. Allerdings muss ich auch sagen, dass man sich heutzutage nicht "nur" auf eine evtl. Reha verlassen und ausruhen kann. Man muss selbst aktiv werden. Wenn Sie schon seit Juni krank geschrieben sind, warum haben Sie sich denn nicht längst mal einen Termin bei einem Psychiater geholt? Oder Sie hätten sich längst mal bei einem Psychotherapeuten auf die Warteliste setzen lassen können. Nur allein mit einer Reha wird es nach Ihren Schilderungen sowieso nicht getan sein. Ich wünsche Ihnen natürlich, dass Sie Ihre Reha noch durch bekommen und wieder gesund werden.

von
KSC

Wenn die depressiven Störungen mittelgradig bis schwer sind, ist möglicherweise eine akute Therapie viel eher angesagt als eine Reha.

Was war denn der Ablehnungsgrund?

von
K.Jensen

Zitiert von: KSC

Wenn die depressiven Störungen mittelgradig bis schwer sind, ist möglicherweise eine akute Therapie viel eher angesagt als eine Reha.

Was war denn der Ablehnungsgrund?

Das die Behandlung auch ambulant erfolgen könnte.Jedoch ist die Ablehnung des Wiederspruchs ja wieder neu bearbeitet,da das Gutachten ja nicht mit beachtet wurde,hatte sich wohl überschnitten.Aber auf telefonische Nachfrage sagte man mir,das das nochmal neu bei der Wiederspruchstelle begutachtet wird,da es nicht ganz ersichtlich ist was im Gutachten stände.Dort steht aber deutlich das eine Reha nötig ist,da es ambuölant nicht aufzufangen ist.Und nun ,so sagte man mir wird das wohl nochmal bis ende Dezember dauer ! Der Wiederspruch läuft seid dem 12.8.13.Bin mitlerweile soweit das ich zu meinem Hausarzt gehe und der soll mich dann einfach in eine Klinik einweisen,damit endlich mal was passiert !

Experten-Antwort

Hallo K.Jensen,

leider können wir hier nichts zur Bearbeitungsdauer und des Ausgangs des Widerspruchsverfahren sagen.
Sie sollten sich auf jeden Fall mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen und aktuell notwendige medizinische Maßnahmen einleiten und nicht auf den Ausgang des Widerspruchsverfahrens warten.