von
Heiner

Zur beruflichen Neuorientierung und Belastungserprobung möchte ich gerne an einem Reha Assessment teilnehmen.

Da ich bereits Kontakt zu einem bestimmten Berufsförderungswerk habe, möchte ich die Maßnahme gerne dort durchführen. Darf ich mir das BFW selbst aussuchen oder wird es mir vorgeschrieben?

Was kann bei einem Reha Assessment außer einer Umschulung noch alles "herauskommen"?
Darf ich die Maßnahmen im Anschluss an das Reha Assessment auch ablehnen und wenn ja, mit welchen Folgen?

Was passiert, wenn herauskommt, dass ich z.B. für meinen Wunschberuf nicht geeignet bin. Muss ich dann z.B. einen Beruf ergreifen, der für mich nicht in Frage kommt?

Was passiert, wenn herauskommt, dass ich nicht mehr Vollzeit arbeiten kann? Ist eine Erwerbsminderungsrente dann die Folge?

von Experte/in Experten-Antwort

Guten Tag Heiner,

Ihre Fragen sind umfassend.
Es sei trotzdem die Gegenfrage erlaubt:
Haben Sie schon einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben beim zuständigen Leistungsträger gestellt?
Wenn nicht, sollten Sie das als Erstes tun.
Denn zunächst muss eine grundsätzliche Entscheidung zur Kostenübernahme vorliegen.
In diesem Antrag können Sie gern auch schon Ihre bereits angeführten Wünsche äußern.
Ob und inwieweit Ihren Wünsche gefolgt werden kann, hängt von den Gesamtumständen in Ihrem Einzelfall ab.
Im Falle einer Bewilligung dieses Antrages wird zeitnah der für Sie zuständige Rehaberater Kontakt zu Ihnen aufnehmen, um mit Ihnen die weitere Vorgehensweise/Maßnahmen konkret zu erarbeiten.
Damit steht Ihnen auch ein kompetenter Ansprechpartner zur Klärung Ihree bereits genannten Fragen zur Seite.