von
blackscater

hallo, ich hätte gern gewußt, nach welchen Prinzipien die Reha- Maßnahmen durchgeführt werden. Ich bin jetzt seit dem 7.2. in einer Klinik. Gestern habe ich nach energischer Anforderung das erste Mal einen richtigen Arzttermin gehabt.Seit ich hier bin geht es mir jeden Tag schlechter, aber das interessiert keinen. Heute früh fragt mich der Bademeister warum ich nicht in der Amputierten Gruppe schwimmen gehe, bei mir ist freies schwimmen angekreuzt. Mir kommt es so vor, als wenn meine Entlassungspapiere schon fertig sind , sechs Stunden Arbeitsfähig! Soll der doch sehen wie er damit fertig wird. Wer kann mir raten an wenn ich mich wenden kann.
mfg

von
Specht

... an den arzt natürlich...

von
blackscater

vielen Dank, aber der Arzt hier hat keine Zeit! und gab mir auch keine Antwort auf meine Fragen. Er hat andere Tabletten verordnet, etliche Anwendungen gestrichen und das wars.

von
Antonius

Sie können sich auch an die Patientenbetreuung oder direkt an die Klinikleitung wenden.

von Experte/in Experten-Antwort

Sie sollten darüber hinaus auch den zuständigen Leistungsträger,der Ihnen die Maßnahme bewilligt hat unmittelbar darüber informieren, dass Sie nicht zufrieden sind und die Gründe dafür mitteilen. Dieser sollte dann im Rahmen der Qualitätssicherung mit der Klinik Kontakt aufnehmen.

von Experte/in Experten-Antwort

Sie sind nun schon seit zwei Wochen in Ihrer Reha-Maßnahme.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich mit dem zuständigen Arzt bzw. dem Sozialdienst oder mit der Klinikleitung in der Klinik in Verbindung zu setzen und vor Ort - in der Klinik - Ihre Probleme mit der Reha-Maßnahme konkret anzusprechen.
Nur so kann Ihnen vernünftig geholfen werden.
Sofern das nicht hilft, können Sie auch mit Ihrem zuständigen Kostenträger Kontakt aufnehmen.
Dieser wird sich dann mit der Klinik in Verbindung setzen. Aber auch dann müssen die Probleme in der Klinik direkt angesprochen und gelöst werden. Der direkte Weg ist hier für alle Beteiligten der sinnvollste.

von
blackscater

vielen, vielen Dank, also mach ich mich stark und wende mich direkt an die Klinikleitung. Die Pfleger und das Personal sind ja alle ganz nett, nur Überlastet.
mit freundlichen Grüßen
blackscater

von
brandt

Ich rate Ihnen, eine Kopie eines möglichen Beschwerdeschreibens an die für die Rechtsaufsicht zuständige Stelle (Bei LVA Sozialministerium des LAndes, bei BfA das Bundesversicherungsamt) zu schicken. Die Kostenträger behandeln solche Versichertenbeschwerden nämlich sehr "schematisch", da sie bei Eingestehen grober Mängel sonst möglicherweise noch eine Maßnahme bezahlen müssten. In der Regel wird die Klinik um schriftliche Stellungnahme gebeten und diese wird dann quasi 1:1 abgeschrieben und an den Versicherten als Antwort geschickt.

von
blackscater

Danke, es wird wahrscheinlich nötig werden. Ansowas hab ich bis jetzt noch gar nicht gedacht. Ich hab heute den Chefarzt gesprochen. Auf meine Unzufriedenheit mit der derzeitigen Situation bekam ich zur Antwort: Was wollen Sie den, ich seh sie doch schon zum Zweiten mal in einer Woche.!!! Im Anschluß daran bekam ich noch weitere Tropfen, aber keine Antwort auf meine Fragen.Ein Terapeut erklärte mir dann das ich mehrere Bandscheibenvorfälle habe, die die Nerven eingeklemmt haben.
Nagut, wenn das jetzt mit Tropfen und Pillen weg gehen soll, kann ich ja nur glücklich sein.Dann glaub ich auch daran das mein Holzbein nachwächst.