von
Liesel

Ich soll demnächst zur Reha, habe mir aber nun meinen Arm gebrochen. Kann ich den Beginn bis nach Heilung verschieben oder muß ich mit Gipsarm anreisen? Kann mal generell den Beginn verschieben?
Danke für die INFOS.

von
Schade

was meint Ihr Arzt dazu?

Sind Sie aus seiner Sicht rehafähig oder macht eine REHA wegen des Armes keinen Sinn?

Hat der Arzt Bedenken, soll er Ihnen ein Attest ausstellen, das Sie der RV weiterleiten und dann sollte eine Verschiebung kein Problem sein.

Experten-Antwort

Dem Rat von "Schade" kann man zustimmen. Setzen Sie sich bitte mit Ihrem behandelnden Arzt in Verbindung und besprechen Sie mit ihm Ihre Lage.

Danach sollten Sie sich umgehend mit dem Träger, der evtl. schon die Bewilligung (?) ausgesprochen hat in Verbindung setzen und ihn entsprechend informieren. Grundsätzlich wird durch die jeweilige Klinik ein Beginntermin für die Reha-Leistung festgelegt. Terminwünschen und/oder Verschiebungen werden und können nur unterschiedlich berücksichtigt werden.

Gute Besserung!

von
Sissi

Hallo, bei mir tritt jetzt folgender Fall ein: monatelang warte ich auf einen Arzttermin. Jetzt im März ist es soweit. Nun soll ich aber zur gleichen Zeit eine Kur antreten, die die gleiche Krankheit kurieren soll. Kann ich die Kur ablehnen, um abzuwarten, was bei der ambulanten Behandlung rauskommt?
Danke, Sissi

von
KSC

das sollten Sie mit Ihren Ärzten absprechen - woher soll irgendein Forumsteilnehmer wissen, was Ihnen medizinisch hilft?

Und kein Mensch zwingt Sie in Kur zu gehen.

Experten-Antwort

Hallo Sissi,

aus Ihrem Eintrag ist zu entnehmen, dass Ihnen bereits aufgrund der gleichen Erkrankung eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation bewilligt wurde. Insofern empfehlen wir Ihnen sich bezüglich Ihrer Frage mit dem bewilligenden Leistungsträger telefonisch in Verbindung zu setzen. Dort wird man Ihnen sicherlich sagen können, ob es sinnvoll ist die bewilligte Leistung zur medizinischen Rehabilitation zugunsten einer ambulanten Behandlung nicht anzutreten.

Grundsätzlich lässt sich mit Sicherheit sagen, dass die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation der gesetzlichen Rentenversicherung aufgrund ihres ganzheitlichen Ansatzes in hohem Maße dazu beitragen eine Erkrankung wirkungsvoll zu mindern bzw. zu beseitigen. Nach Abschluss einer solchen Leistung können immer noch ambulante Behandlungen zu Lasten der Krankenversicherung erfolgen. Da nach Abschluss der Leistungen zur medizinischen Rehabilitation der Hausarzt mit Ihrer Einwilligung einen Entlassungsbericht erhält, wird er die notwendige weitere ambulante Behandlung koordinieren.

Hinsichtlich Ihrer Frage möchten wir Sie auch noch darauf hinweisen, dass die Krankenkasse die gesetzliche Möglichkeit hat, Versicherte aufzufordern einen Reha-Antrag zu stellen, mit der Folge, dass der Versicherte diesen Antrag nicht ohne Zustimmung der Krankenkasse zurücknehmen kann. Wenn Sie also zur Reha-Antragstellung wegen Ihrer Erkrankung durch Ihre Krankenkasse aufgefordert wurden, müssten Sie Ihre Frage auch mit der zuständigen Krankenkasse klären.

Wie Sie sich auch entscheiden, wir wünschen Ihnen von hier aus gute Besserung.