von
Eduard

Hallo zusammen,
es geht hier eigentlich um meine Partnerin.
Sie ist 26 und jetzt mittlerweile ca. 2 Jahre Arbeitsunfähig aufgrund Ihrer Rheumaerkrankung.
Jetzt zu unserem Problem.

Ihr wurde eine Umschulung *dem Grunde nach* bewilligt.

Dann begann das warten auf einen Termin mit der Rehaberaterin.
In der wartezeit hat meine Freundin div. Praktika (auf eigene Faust) gemacht um sich beruflich neu zu orientieren.
Als es dann zu dem ersten Termin (und bisher auch dem letzten) kam wurde Sie auch recht zeitnah zu einer Arbeitserprobung geschickt. Es hieß, ''Wir melden uns nach der Arbeitserprobung.''
Diese wurde auch durchgeführt und dann war ca. 6 Monate stille...
Kontaktversuche waren alle erfolglos, da die Beraterin von Urlaub in Krankheit gewechselt ist, und umgekehrt.
Nach den 6 Monaten kam dann endlich ein neuer Gesprächstermin, welcher 1 Tag vorher wieder abgesagt wurde... Krankheit!
Daraufhin hat sich eine Vertretung gemeldet, welche sich echt mühe gegeben hat und auch sehr Kompetent war.
Es ging endlich voran!
Es kam zu einer neuen Arbeitserprobung, da sich meine Freundin mittlerweile neu Orientiert hat und auch einen Betrieb gefunden hat der Ihr die Umschulung anbietet und Sie auch übernehmen würde.
Die zweite Arbeitserprobung wurde durchgeführt und auch ohne Beanstandungen bestanden!
In der Zwischenzeit war ist die *eigentliche* Beraterin wieder genesen und wieder stand alles still...
Nach einigen Kontaktversuchen kam es zu einem neuen Beratungstermin. Dieser wurde AM TAG DES TERMINS wieder abgesagt. Krankheit!
Die aktuelle Vertretung meldet sich auch nicht...
Jetzt warten wir wieder...

Wir haben wirklich Verständnis für die Krankheit anderer, aber warum müssen alle anderen mit darunter leiden?

Könnt Ihr uns Tipps geben wie wir hier weiter vorgehen können?
Können wir vielleicht irgendwie die Beraterin wechseln?

Wir sind mittlerweile echt am verzweifeln, da uns die Zeit davon läuft, wenn wir die Umschulung noch in diesem Jahr beginnen möchten.

Ich habe jetzt versucht euch eine Kurzfassung zu geben und hoffe das diese verständlich ist.

Vielen Dank schon mal!

Gruß
Eddy

von
Eumel

Versuchen Sie Kontakt zum Vorgesetzten der Reha-Fachberater aufzunehmen und bitten dort um Klärung.

von
ottonormalVerbraucher

Hallo
Dazu gesagt:

Als es dann zu dem ersten Termin (und bisher auch dem letzten) kam wurde Sie auch recht zeitnah zu einer Arbeitserprobung geschickt. Es hieß, ''Wir melden uns nach der Arbeitserprobung.''
Diese wurde auch durchgeführt und dann war ca. 6 Monate stille...
Kontaktversuche waren alle erfolglos, da die Beraterin von Urlaub in Krankheit gewechselt ist, und umgekehrt.
Nach den 6 Monaten kam dann endlich ein neuer Gesprächstermin, welcher 1 Tag vorher wieder abgesagt wurde... Krankheit!

In der freien Wirtschaft gibt es 3 x B Bums, bis , Buten!

Die haben ein echt Sorgenfreies Leben!

von
Eduard

Zitiert von: Eumel

Versuchen Sie Kontakt zum Vorgesetzten der Reha-Fachberater aufzunehmen und bitten dort um Klärung.

Vielen Dank für die Antwort.

Da haben wir auch schon dran gedacht, haben aber auch etwas angst vor den Konsequenzen.
Weil man ja nicht wirklich weiß wie sowas aufgefasst wird und im Endeffekt sitzt die Beraterin ja am längeren Hebel. =/

von Experte/in Experten-Antwort

Wer der Vorgesetzt genau ist, werden Sie so schnell nicht rausbekommen. Es handelt sich hier offenbar um ein generelles Problem der personellen Besetzung. Möglicherweise ist die Lösung durch eben diesem Vorgesetzten herbei zu führen und leider hat's nicht wirklich eine Lösung gegeben. In jeder einzelnen dienststelle der DRV wird das Personal aus Kostengründen so knapp wie möglich gehalten.
Schreiben sie bitte - genau wie hier - an den Geschäftsführer der DRV... Sie werden keine Nachteile erleiden - im Gegenteil. Meistens läufts dann richtig.
Wenn die Probleme in der Chefetage nicht ankommen, sieht man sich dort auch nicht geneigt etwas zu ändern.